Drei Personen betrachten und besprechen den Inhalt eines Laptopmonitors im Büro.

Referenz

Bessere Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen agilen Teams

Der Kunde wollte die Zusammenarbeit von bis zu zehn Soft- und Hardware-Entwicklungsteams koordinieren. Einzelne Teams nutzten bereits SCRUM, jedoch fehlte eine übergreifende Synchronisation. Wir etablierten ein skalierbares agiles Vorgehensmodell.

Branche

Energiewirtschaft

Lösungen

Ein skalierbares agiles Vorgehensmodell.

Projektteam

Product Owner, Entwickler:in, Tester:in, Scrum Master

Wer ist unser Kunde?

Unser Kunde ist ein etabliertes mittelständisches Unternehmen, das Messgeräte, Energiemanagementsysteme und Lösungen zur Überwachung der Stromversorgungsqualität entwickelt. Das Unternehmen steht für hohe Qualität und Innovationskraft.

Mit welcher Fragestellung ist er Kunde zu uns gekommen?

Das Unternehmen zeichnet eine enge Zusammenarbeit zwischen Soft- und Hardwareentwicklung aus. Daher wollte man die Zusammenarbeit von bis zu zehn Soft- und Hardware-Entwicklungsteams koordinieren, die an demselben komplexen Produkt arbeiteten. Einzelne Teams nutzten bereits SCRUM, jedoch fehlte eine übergreifende Synchronisation. 
Es sollte ein skalierbares, agiles Vorgehensmodell über alle Teams hinweg etabliert werden. Dabei sollten die iterative Arbeitsweise beibehalten sowie gleichzeitig eine strukturierte Synchronisation und ein gemeinsames Verständnis über Rollen, Artefakte und Prozesse geschaffen werden.

Wie sind wir vorgegangen?

Kundengenauer Skalierungsansatz

Gemeinsam mit den Kundenteams begannen wir in Regelterminen eine Analyse der Teamstrukturen und Arbeitsweisen durchzuführen. Der bestmögliche Lösungsansatz für das komplexe Zusammenspiel der Hard- und Softwareteams war schließlich eine kombinierte Anwendung von Elementen aus verschiedenen Skalierungsframeworks (bspw. LeSS, Nexus, Spotify-Modell).
In der Umsetzungsphase etablierten wir einen übergreifenden Synchronisationsmechanismus, der unter anderem aus gemeinsamen Plannings, Reviews und Retros bestand.

Rollen und Methoden

Wir führten klare Rollen und Verantwortlichkeiten auf Team- und Programmebene ein. Außerdem coachten wir Teams und Führungskräfte in der agilen Zusammenarbeit. Die Veränderungen begleiteten wir mithilfe von Workshops, Trainings und kontinuierlichem Feedback, um das neue Modell nachhaltig zu verankern.

Welchen Herausforderungen sind wir im Projektverlauf begegnet? Wie haben wir sie gemeistert?

Der grundlegende Ansatz, in Regelterminen eine Synchronisierung zwischen den verschiedenen Team-Strukturen herzustellen, führte bald zu guten Ergebnissen, aber auch zu neuen Fragestellungen in der gesamten Organisation. 

Besonders als die Geschäftsleitung OKR (Objectives and Key Results) über das gesamte Unternehmen einführte, wurde klar, dass ein neuer Denkansatz nötig ist, denn diese mussten in das neue Vorgehensmodell eigearbeitet werden. 

Die Scrum Master und der Scrum-Koordinator des Kunden entwickelten angeleitet durch die HEC Coaches einen alternativen Ansatz, in den die OKR mit eingeflochten wurden. Unter anderem half ein LEGO® SERIOUS PLAY® Workshop dabei, einen funktionierendes "Flechtmuster" zu entwerfen.

Wie sieht die von uns geschaffene Lösung aus?

Durch das neue Vorgehensmodell verbesserte sich die Abstimmung zwischen den Teams deutlich. Klare Schnittstellen und gemeinsame Events reduzieren nun Reibungsverluste und ermöglichen höhere Transparenz in Bezug auf Fortschritte und Abhängigkeiten. Die Teams übernehmen mehr Eigenverantwortung, während sie sich gleichzeitig auf gemeinsame Ziele ausrichten. 

Der Kunde verfügt nun über ein skalierbares agiles Vorgehensmodell, das auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Ihr Ansprechpartner für agile Skalierung

Oliver Schaper

Oliver Schaper

Beratung Agile Methoden

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