Zwei Männer stehend im Gespräch im Büro.

Referenz

Optimierung des Produkt-Entwicklungsprozesses

Ein Produkthaus musste sein komplexes Softwareprodukt kontinuierlich und zügig den gewachsenen Anforderungen seiner Kundenbetriebe anpassen. Als erste Maßnahme solte das Produktmanagement und Product Ownership verbessert werden. Die fachliche Beratung und Begleitung für diesen Prozess übernahm die HEC.

Branche

IT: Softwareprodukte

Lösungen

Ein optimierter Software-Entwicklungsprozess

Wer ist unser Kunde?

Unser Kunde ist ein Produkthaus, mit dem wir schon seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten. Das Softwareunternehmen bietet ein gut eingeführtes Produkt an und bekommt von der HEC zuverlässig und flexibel die für seine Projekte benötigten Softwareentwickler:innen zur Verfügung gestellt. In diesem Fall wurden allerdings Berater:innen tätig.

Mit welcher Fragestellung ist der Kunde zu uns gekommen?

Der Kunde beabsichtigte, sein Softwareprodukt kontinuierlich weiterzuentwickeln und zügig den neusten Herausforderungen und Bedürfnissen seiner eigenen Kunden anzupassen. Im ersten Schritt sollte die Verbesserung des Produktmanagements/Product Ownerships erreicht werden. Hierzu setzte der Kunde parallel verschiedene Teams ein.

Die HEC sollte als ganzheitlicher Digitalisierungspartner diesen Wandel begleiten und mit unserem breit gefächerten Wissen in den Bereichen Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, agile Methodik und Prozessoptimierung wirksame Impulse geben.

 

Personen diskutieren fröhlich an einem Arbeitstisch.

Wie sind wir vorgegangen?

Um eine Basis für eine Verbesserung zu schaffen, benötigten wir ein gutes Verständnis der aktuellen Situation in der Produktentwicklung. Also führten wir in einem ersten Schritt Interviews mit den Mitarbeitenden des Produktmanagements. Die Analyse der Informationen bildete die Grundlage für eine detaillierte „Themen-Landkarte“, die wir den Mitarbeitenden präsentierten und mit ihnen abstimmten. Im zweiten Schritt bezogen wird die internen Stakeholder wie z. B. die Qualitätssicherung, das Marketing etc. für eine genauere Betrachtung in die Interviews ein.

Dann wurde es Zeit, das Produktmanagement einzubeziehen. In einem Workshop gaben wir den Produktmanagern einen Überblick über die Ergebnisse aller Interviews. In dieser Runde entwickelten sie mit unserer Unterstützung konkrete Initiativen zur Verbesserung des Produktmanagements. Um das Vorgehen besser zu strukturieren, bildeten wir ein kleines, internes Team aus Produktmanagern, die „Navigatoren“. Dieses Team übernahm die weitere Orchestrierung des kontinuierlichen Wandels. Dabei wurde es nur so weit von uns unterstützt, wie nötig, um sicherzustellen, dass dieser Prozess zukünftig komplett eigenständig weitergeführt werden kann.

In der nächsten Phase überprüften wir den Qualitätssicherungsprozess. Auch hier klärten wir in einem Workshop die Ausgangssituation und definierten konkrete Maßnahmen. Zudem interviewten wir Mitarbeitende, um ein lückenloses Gesamtbild zu erhalten. Die Ergebnisse führten wir zusammen und leiteten Handlungsempfehlungen ab, mit denen der Kunde die Qualität der Softwareentwicklung kontinuierlich verbessert.

Schließlich begleiteten zwei unserer Agile Master verschiedene Teams temporär, um die agilen Arbeitsmethoden zu festigen und ein Profil für kundenseitige Agile Master zu entwickeln.

 

Wo lag die Herausforderung?

Das Produkt ist eine umfassende digitale Komplettlösung über alle Geschäftsprozesse der Kundenbetriebe, was bedeutete, dass wir mehr und vor allen Dingen auch externe Stakeholder in den Prozess einbeziehen mussten. Durch diesen zusätzlichen Schritt war es uns möglich, eine vollständigere und differenziertere Sicht auf die bestehenden Anforderungen an das Produkt zu gewinnen.

Welchen Effekt hat unsere Beratung und Begleitung?

Wir erreichten die sukzessive Optimierung des Softwareentwicklungsprozesses. Zum einen entwickelten wir gemeinsam Produktmanagement und Qualitätssicherung weiter. Zum anderen gaben wir den Mitarbeitenden Methoden und Werkzeuge an die Hand, um Anforderungen an die Produktentwicklung effektiv und unter Berücksichtigung aller Stakeholder-Interessen zu erfüllen. Sie können zukünftig selbst kontinuierliche Verbesserungsprozesse im Entwicklungszyklus etablieren. 

Das Initiativen-basierte Arbeiten ermöglicht eine strukturierte Priorisierung sowie eine Fokussierung der Teams auf die Umsetzung der aktuellen Maßnahmen, ohne auf externe Beratungsfirmen zurückgreifen zu müssen.

 

Die eingesetzten Methoden

  • Interviews
  • Initiativen-Canvas
  • Impulsvorträge
  • Agile Beratung, Digitalisierungsberatung, Qualtiätsmanagement-Beratung

Ihr Ansprechpartner für dieses Projekt

Ulf Mewe

Ulf Mewe

Beratung Digitalisierung

0421 20750 233 E-Mail senden