Wer ist unser Kunde?
Unser Kunde ist einer der führenden Finanzdienstleister im Automobilsektor. Das Unternehmen bietet weltweit Lösungen rund um Finanzierung, Leasing, Versicherung und Flottenmanagement. In der IT setzt das Unternehmen auf agile Methoden, um komplexe digitale Produkte effizient und kundenorientiert zu entwickeln. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.
Mit welcher Fragestellung ist der Kunde zu uns gekommen?
Das Scaled Agile Framework (SAFe) war in der IT-Abteilung des Kunden bereits seit mehreren Jahren etabliert. In der Praxis zeigte sich jedoch eine schwach ausgeprägte Synchronisation zwischen den Teams. Sie arbeiteten nur teilweise am gleichen Produkt und die komplexe Framework-Struktur erschwerte die operative Zusammenarbeit.
Das Ziel des Unternehmens war, die Synchronisationsfähigkeit zwischen den Teams zu verbessern sowie den SAFe-Rahmen operativ wirksamer zu gestalten. Unsere Aufgabe bestand darin, strukturelle Maßnahmen innerhalb der Teams zu begleiten und bestehende Hindernisse im Entwicklungsprozess systematisch auszuräumen.
Wie sind wir vorgegangen?
Wir mussten uns zu Anfang einen Überblick verschaffen und begleiteten ein Entwicklungsteam operativ im Scrum-Flow. Gemeinsam mit dem Kunden konnten wir so die zentralen Hindernisse im Entwicklungsprozess identifizierten und im nächsten Schritt beseitigten. Um die Teams und betroffene Stakeholder, die ja aus ihrer bisherigen Routine heraus mussten, dabei mitzunehmen, übernahmen wir die übergreifende Moderation und Koordination innerhalb des bestehenden SAFe-Rahmens.
Zudem unterstützten wir bei der Umsetzung struktureller Maßnahmen wie der Integration von Teams und der Bildung funktionaler Squads. In unseren Rollen als Scrum Master und Agile Coaches stellten wir das methodisch sinnvolle Vorgehen sicher.
Welchen Herausforderungen sind wir im Projektverlauf begegnet?
Im Verlauf der Begleitung wurde deutlich, dass es aus allen Richtungen sehr viel Einflussnahme auf den Workflow der Teams gab.
Diese Störungen der Arbeit in den Teams fanden überwiegend außerhalb des von SAFe explizit beschriebenen Rahmens statt und sie betrafen häufig sogar Artefakte eines laufenden Sprints. Dem mussten wir auf die Spur gehen und Abhilfe schaffen.
In der Analyse stellte sich heraus, dass von Stakeholdern nur zu diesem Mittel gegriffen wurde, weil in den eigentlich dedizierten Events entweder zu wenig Zeit vorhanden war oder aber Themen von anderen Stakeholdern priorisiert wurden. Um das nachhaltig zu kanalisieren, wurden Meetings in der Besetzung passender zugeschnitten. Wo das nicht den erwünschten Effekt hatte, wurden neue, auf ausgesuchte Themen fokussierte Events aufgesetzt, die jetzt wenig Besprechungszeit für ein verwertbares Ergebnis benötigten. Infolgedessen kam es zwar zu mehr Termineinträgen in den jeweiligen Kalendern, die aber den zeitlichen Aufwand in Summe deutlich verringerten.
Welchen positiven Effekt hatte unsere Beratung für den Kunden?
Mithilfe unserer gezielten Begleitung sowie operativen Unterstützung verbesserten sich die teamübergreifende Abstimmung und Synchronisation im Unternehmen. Der Entwicklungsprozess wurde durch die systematische Hindernisbeseitigung klarer und effizienter. Außerdem führte die Anpassung der Teamstrukturen zur besseren operativen Zusammenarbeit und die agilen Prinzipien wurden stärker im Alltag der Teams verankert.
So entstand eine praxisnahe, an die organisatorischen Gegebenheiten angepasste SAFe-Umsetzung, die den Teams mehr Orientierung und höhere Wirksamkeit in der Produktentwicklung bietet.
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