Standardsoftware bezeichnet Anwendungen, die für eine breite Zielgruppe entwickelt werden. Typische Beispiele sind Buchhaltungsprogramme, CRM‑Systeme, Projektmanagement‑Tools oder spezifische Programme für eine Branche. Ihre großen Vorteile liegen in der schnellen Verfügbarkeit und im kalkulierbaren Einstieg.
Aus Managementsicht ist sie vor allem dann sinnvoll, wenn:
- Prozesse weitgehend branchenüblich sind
- Anforderungen klar umrissen und stabil bleiben
- eine schnelle Einführung wichtiger ist als passgenaue Abbildung der Geschäftstätigkeit
- interne IT‑Ressourcen begrenzt sind.
Standardsoftware folgt dem Prinzip: möglichst viele Anwendungsfälle mit einem Funktionsumfang abzudecken. Das bedeutet jedoch auch, dass einzelne Unternehmen ihre Abläufe oft an die Software anpassen müssen – nicht umgekehrt.