27. März 2017
Anforderungsmanagement, Energieversorgung, Projekte, Softwareentwicklung

Wie viel Energie müssen wir morgen transportieren?

Konzeption, Realisierung und Qualitätssicherung eines Systems für die Berechnung und Verwaltung von Gas-Transport-Kapazitäten

Der Kunde

Unser Kunde ist einer der größten Gasnetzbetreiber und Erdgastransporteure Deutschlands mit mehr als 12.000 Kilometer Gasleitungsnetz und rund 1.600 Mitarbeitern.

Die Herausforderung

Die Entwicklung des Gas-Marktes machte es erforderlich, ein neues Anwendungssystem für das Transportmanagement von Erdgas zu konzipieren und umzusetzen. Ziel war eine spürbare Erleichterung der Verwaltung des Transportes über die komplexen Leitungsnetze verschiedener Unternehmen.

Das Ergebnis

Es entstand eine Anwendung, die es ermöglicht, die wesentlichen Aufgaben effizient durchzuführen. So sind z.B. folgende Funktionen enthalten:

  • Gas-Kunden können Einspeise- und Ausspeisekapazitäten im Transportnetz des Energieversorgers unabhängig voneinander, in unterschiedlicher Höhe und zu unterschiedlichen Zeitpunkten buchen.
  • Stammdaten (Infrastrukturbetreiber, Punkte, Zonen, Messorte u.ä.) des Transportnetzes können einfach verwaltet werden.
  • Frei zuordenbare Kapazitäten werden durch das System (online) berechnet und sind für die Anwender unmittelbar transparent.
  • Neben der direkten Buchung wird die Verauktionierung von Kapazitäten auf der europäischen Kapazitätsplattform Prisma über entsprechende Schnittstellen unterstützt.

Zusätzlich ist die Anwendung in der Lage, die Gas-Transport-Kapazitäten mehrerer Mandanten unabhängig voneinander zu verwalten. Die Datenhaltung von Stamm- und Kapazitätsdaten erfolgt bitemporal, d.h. es werden sowohl die Gültigkeitszeit als auch die Transaktionszeit im System abgebildet. Wesentliche Vorteile der bitemporalen Datenhaltung sind die Nachvollziehbarkeit sowie die nötige Revisionssicherheit auch für geplante Daten.

Eine direkte Kopplung an die nachgelagerten Systeme wie SAP, Vertragsmanagementsystem und Dispositionssystem wurden über Webservices gelöst.

Das ursprüngliche Anwendungssystem wurde als Mehrschichtanwendung mit einem Desktop-Client mittels RCP-Technologie konzeptioniert und realisiert. Entsprechend der IT-Strategie des Unternehmens wurde in einer Folgephase diese zu einer webbasierte Oberfläche migriert, die mit allen gängigen Browsern genutzt werden kann. Vereinfacht wurde dies durch die solide Architektur und Schichtentrennung des Gesamtsystems. 2014 wurde ein Architektur-Review durch ein unabhängiges Institut durchgeführt und mit sehr guter Bewertung abgeschlossen.

Projektdaten

  • Laufzeit: über 6 Jahre
  • Projektteam: 10-20 Mitarbeiter
  • Branche: Energieversorger

Eingesetzte Technologien/Methoden

  • Erhebung der Anforderungen auf Basis des Lastenheftes und über die Durchführung von Detaillierungsworkshops
  • Implementierung des mehrschichtigen Anwendungssystems mit einer bitemporalen Datenhaltung mit Oracle, JBoss, Java, JSF, PrimeFaces, Spring, Hibernate
  • Erstellung von Testfällen auf Grundlage der
    Anforderungen, Durchführung manueller und automatiiserter Test sowie Integrationstests mit anderen Komponenten / beteiligten Systemen
  • Automatisierte GUI-Tests durch JBehave
  • Automatisiertes Buildsystem mit Unit-Tests und Prüfung der Codequalität über Metriken
  • Mehrstufige Testdurchführung in den Stageingsystemen (Entwicklung, Test, Integration)
  • Dokumentation der Testdurchführung und Bugtracking mit HP ALM
  • Continuous Integration: Jenkins

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27. November 2017
Logistik, Softwareentwicklung

Zugang für alle Beteiligten - bei HANSETRANS

Agile Entwicklung eines webbasierten Informations- und Transportmanagementsystems

Der Kunde

Die HANSETRANS Hanseatische Transportgesellschaft mbH (kurz HANSETRANS Gütertaxi) steht seit über 40 Jahren für Komplettdienstleistungen rund um den Transport. HANSETRANS Gütertaxi hat sich dabei auf regionale Distribution sowie auf individuelle Direkttransporte spezialisiert. Vorrangiges Ziel der HANSETRANS Gütertaxi ist es, die Effizienz und den Kundenservice kontinuierlich zu verbessern.

Die Aufgabe

Im Zuge einer umfassenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse soll eine Web-Applikation mit einer mobilen Anbindung für den Bereich Direkttransport und Distribution entwickelt werden, die gleichermaßen von Kunden, Dienstleistern und HANSETRANS-Mitarbeitern genutzt werden soll.

Die Herausforderung

  • Die Anforderungen zu Projektbeginn waren nicht vollständig klar
  • Es ist eine sehr enge Abstimmung mit dem Kunden notwendig, unterstützt durch einen Scrum-Prozess
  • Die Software ist sehr komplex mit vielen Schnittstellen (App, Routenoptimierung, etc.)

Die Umsetzung

HANSETRANS Gütertaxi hatte sich für eine agile Umsetzung des Projektes entschieden. Die Entwicklung der Softwarelösung erfolgt in einem cross-funktionalen Scrum Team. Initial wurden von der HEC die Ist-Prozesse aufgenommen. Um die Anforderungen kontinuierlich zu erheben und zu verfeinern, begleitet ein agiler Anforderungsmanager das Projekt und unterstützt den kundenseitigen Product Owner, wodurch geänderte Anforderungen schnell konkretisiert und berücksichtigt werden können.

Das Team

  • Das Entwicklungsteam besteht aus Entwicklern der HEC und von neusta software development
  • Ein Scrum Master und ein Business Analyst der HEC begleiten das Projekt
  • Die Konzeption wird unterstützt von neusta mobile Solutions
  • Die App wird von neusta mobile solutions entwickelt. Die Zusammenarbeit basiert auf der Synchronisierung des Sprint-Rhythmus, vielen Abstimmungen und gemeinsamen Workshops.

Das Ergebnis

Durch die agile Vorgehensweise bekommt der Kunde zweiwöchentlich potentiell anwendbare Ergebnisse, zu denen er laufend direktes Feedback an das Scrum Team gibt. Die vollständige Auftragsabwicklung wird in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres fertiggestellt. Wie der Kunde HANSETRANS die Entwicklung erlebt, erfahren Sie in diesem Interview.

Die eingesetzten Technologien (Auswahl)

  • Java
  • Angular
  • Spring
  • Microservices
  • Docker
  • Swagger
  • Bryntum
  • Protractor
  • JIRA/Confluence

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27. Juli 2017
Digitlisierungsberatung, Handel, Logistik

Aus der Welt in die Läden - in quasi einem Schritt

Spezifikation und Umsetzung eines Webportals für die
Warendistribution eines Logistikers

Der Kunde

Unser Kunde ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich in den letzten 15 Jahren zu einem Full-Service Logistikdienstleister im Bereich Seefracht und Luftfracht entwickelt hat. Zum Angebotsportfolio gehören u.a.:

  • Lagerung
  • Transport
  • EDV Unterstützung für das Monitoring
    von Prozessen

Unter dem Stichwort „One-Stop-Shopping“ werden aktuell EDV-gestützt Importprozesse über die Einlagerung und die nachfolgende Distribution von Waren aus der Hand eines Unternehmens abgebildet.

Die Herausforderung

Über Rotterdam werden aus China kommende Container mit den Artikeln für Wochenaktionen eines Discounters geliefert und in verschiedenen Lägern in Deutschland eingelagert. Von dort aus wird die nun palettierte Ware an die lokalen Gesellschaften des Discounters geliefert, die dann für den Transport in die Filialen sorgen.  Der Discounter avisiert die Aktionen mit einem Vorlauf von mehreren Wochen bei dem Logistiker.

Die Herausforderung bestand darin, ein webbasiertes Portal zu konzipieren und aufzubauen,  mit dem sich die Prozesse des Imports und der Distribution der Non-Food Artikel im Rahmen der wöchentlichen Aktionen des Discounters planen und abbilden lassen.

Das Ziel des Projektes war, die manuellen Aufwände zur Durchführung einer Aktion erheblich zu reduzieren.

Das Ergebnis

Durch das Portal ist nun eine durchgängige Lösung geschaffen worden, mit der die Distribution der Ware über Zwischenläger geplant werden kann. Im ersten Schritt  wird dem Disponenten im Portal anhand der Verteilschlüssel vorgeschlagen, welche Container möglichst optimal zu welchem Lager gefahren werden sollen. Da die  Ware aus den Containern palettiert und eingelagert wird, lassen sich auch Lagerkosten vorauskalkulieren. Im nächsten  Schritt plant der Disponent die termingerechte Distribution der Ware zu den lokalen Hubs des Discounters. Anhand der Planung erstellt er im Kalkulationsmodul ein Angebot, in dem die Kosten entweder auf Projekt/Aktionsbasis oder per Verpackungseinheit ausgewiesen werden können.

Bei der operativen Abwicklung (Umschlag und Auslieferung) kann Logistiker den Discounter täglich über die umgeschlagenen bzw. gefahrenen Mengen informieren.

Im Abrechnungsmodul können die tatsächlichen Kosten für die erbrachten Leistungen eines Projektes den geplanten Kosten gegenübergestellt werden. Neben den Transport- und Lagerkosten können unvorhergesehene Kosten erfasst und gegen die Projektkosten bilanziert werden. Die Projektbilanz kann als Report angezeigt und gedruckt werden.

Das System ist global erreichbar. Daten, die bereitzustellen sind, werden durch die Akteure am Entstehungsort eingegeben. Das System kann einfach an Prozessänderungen und Erweiterungen angepasst werden.

Die eingesetzten Technologien

  • Spring Boot Application (Java 8, Embedded-Tomcat, Spring)
  • Vaadin für Webfrontend
  • REST-Webservices Java
  • PostgreSQL als Datenbank
  • Jackrabbit als Elektronische Akte
  • Jasper Reports Server für Formulare und
    Reporting
  • Webbrowser (Chrome/Firefox/Internet Explorer)

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8. Mai 2017
Anforderungsmanagement, Logistik, Projekte

Genau wissen was man will, bevor man digitalisiert

Genau wissen was man will, bevor man digitalisiert:
Methodische Aufnahme der IST-Prozesse bei einem Logistikunternehmen

Der Kunde

Die HANSETRANS Hanseatische Transportgesellschaft mbH (kurz: HANSETRANS Gütertaxi) steht seit über 40 Jahren für  Komplettdienstleistungen rund um den Transport.

Um Effizienz und damit Kundenservice zu verbessern hat sich HANSETRANS Gütertaxi auf die regionale Distribution sowie individuelle Direkttransporte spezialisiert, für die mittlerweile über 100 Mitarbeitende und mehr als 550 Fahrzeuge im Einsatz sind. Organisiert werden die Transporte und die damit verbundenen Dienstleistungen aus 13 deutschen Niederlassungen.

Die Aufgabe

HANSETRANS Gütertaxi war beim Thema Digitalisierung klar,  dass eine Digitalisierung der Prozesse erst nach Betrachtung der tatsächlich gelebten Prozesse möglich ist. Um also die Grundlage für eine Digitalisierungsstrategie zu legen, wurde die HEC mit der Aufgabe betraut, eine Aufnahme der tatsächlichen IST-Prozesse vorzunehmen, die Prozesse zu dokumentieren und auf ihr Digitalisierungspotential hin zu untersuchen.

Die Umsetzung

Das Projekt wurde in 3 wesentlichen Schritten umgesetzt:

1. Story Mapping zur Aufnahme der Hauptprozesse

Zu Beginn des Projektes wurde ein Story Mapping zur Aufnahme des Hauptprozesses durchgeführt. Beim Story Mapping wurden die Tätigkeiten der Benutzer und der beteiligten Systeme mit Hilfe von Post-it’s visualisiert und zu Themen gruppiert. Das Story Mapping diente dazu, ein gemeinsames Verständnis des Prozesses und der Aufgabenstellung bei den Hauptbeteiligten herzustellen. Auf Grundlage des Story Mappings erfolgte dann die Planung der weiteren Tätigkeiten.

2. Detaillierte Aufnahme und Prüfung der Prozesse in vier ausgewählten Niederlassungen

Zur Aufnahme der Prozesse fand in jeder Niederlassung ein 2-tägiger Workshop statt. Am ersten Tag wurden die Prozesse gemeinsam mit ausgewählten Mitarbeitern des Kunden aufgenommen. Die Prozesse wurden mit vorgefertigten BPMN-Elementen an allen verfügbaren Wänden visualisiert. Durch die hierbei in der Gruppe entstandene Dynamik, wurden sehr schnell belastbare Ergebnisse erzielt. Die danach von der HEC elektronisch dokumentierten Prozesse wurden am Nachmittag des zweiten Tages zusammen mit den kundenseitigen Mitarbeitern überprüft und je nach Bedarf angepasst.

Im Anschluss an die Aufnahme der Prozesse in den vier Niederlassungen, erfolgte die Aufnahme von ausgewählten zentralen Prozessen.

3. Dokumentation und Abstimmung der Prozesse

Die Ergebnisse der Workshops wurden in der letzten Phase des Projektes konsolidiert, in einem Dokument zusammengeführt und um zahlreiche Anmerkungen und Hinweise ergänzt.

Das Ergebnis

Die zentralen und die in den vier Niederlassungen aufgenommenen Prozesse (> 60 Prozesse) wurden als BPMN 2.0 Prozesse dokumentiert. So wurde die Grundlage für eine Analyse und Optimierung der Prozesse geschaffen.

Projektdetails auf einen Blick

  • Zwei Berater der HEC
  • Laufzeit: 2 Monate
  • Branche: Logistik

Vorgehen, Methoden, Technologien

  • Story Mapping
  • Interviews und Workshops zur Aufnahme der Prozesse
  • Gemeinsame Modellierung der Prozesse im Workshop
  • Dokumentation der IST-Prozesse mit BPMN 2.0

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24. Oktober 2017
Automotive, Branche, Digitlisierungsberatung, Softwareentwicklung

Jonglage mit 18.000 Spinden in 100 Umkleideräumen

Digitale Vergabe und Verwaltung von Spinden für Mitarbeitende eines großen Produktionsstandorts

Der Kunde

Der Kunde ist einer der weltweit größten Hersteller von Automobilen, der neben seinen Produkten auch Service­leistungen bietet. Innovative Technologien sowie hohe Qualitäts­ansprüche spielen in allen Bereichen des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Das Projekt

Entwicklung einer Webapplikation und einer Lösung für Terminals zur Unterstützung der Vergabe und Verwaltung von 18.000 Spinden an einem Produktionsstandort.

Im Rahmen einer umfassenden Digitalisierungsstrategie für Unternehmensprozesse sollte auch die Verwaltung von Spinden modernen Anforderungen angepasst werden. Ziel war es, eine effektive Spindverwaltung für die etwa 18.000 Spinde in mehr als 100 Umkleideräumen zu schaffen.

Die Herausforderung

Priorität hatte die schnelle und zielgerichtete Entwicklung der Lösung. Deshalb hat sich unser Kunde zugunsten einer agilen Entwicklungsmethode nach Scrum entschieden.

Die Umsetzung

Als Teilprojekt eines Innovationsprogramms beim Kunden wurde die agile Softwareentwicklung nach Scrum erfolgreich erprobt. Mit Scrum waren wir bereits nach den ersten beiden Sprints in der Lage, einen funktionsfähigen Prototyp für die Terminals zu präsentieren. In kurzer Zeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich des Kunden eine anwendbare Version der Lösung, die die Verwaltungsprozesse am Standort seitdem optimiert unterstützt.

Derzeit werden weitere Anforderungen für den Fachbereich umgesetzt.

Das Ergebnis

Anstatt den bislang genutzten papierbasierten Spindkarten werden nun Self-Services auf Terminals in den jeweiligen Räumen angeboten, mit denen ein Mitarbeiter einen Spind belegt oder wieder freigibt. Die Identifikation des Mitarbeiters erfolgt automatisch über den RFID-Chip in seinem Mitarbeiterausweis. Weitere administrative Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten werden durch eine Webanwendung bereitgestellt.

Mittlerweile wird die Lösung an dem Standort genutzt und ist so erfolgreich, dass sie standortübergreifend Beachtung im Unternehmen findet.

Projektdaten

  • 12 Wochen
  • Team mit 2 Entwicklern, 1 Requirements-Engineer, 1 Qualitätssicherer und 1 Scrum-Master

Die eingesetzten Technologien (Auswahl)

  • Microsoft .NET-Framework 4.6
  • Windows Presentation Foundation
  • ASP.NET Web API
  • MS SQL Server
  • AngularJS
  • Internet Explorer 11

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1. Juni 2017
Energieversorgung, Projekte, Softwareentwicklung

Angebotsprozess unkompliziert und perfekt IT-gestützt

Entwicklung einer Anwendung für die Vereinfachung des Angebotsprozesses bei Standardprodukten im Gasgeschäft

Der Kunde

Eines der weltweit größten Strom- und Gasunternehmen.

Die Herausforderung

Ziel der Anwendung war es, die Unterstützung des Angebotsprozesses für Standardprodukte im Gasgeschäft zu verbessern.

Das Ergebnis

Die Anwendung stellt einen Produktbaukasten zur Verfügung, aus dem ein Benutzer mehrere Elemente auswählen und konfigurieren kann, um ein Angebot zu erstellen. Die Elemente bilden Vertragskomponenten unterschiedlicher Komplexität ab, wie z.B. Lieferkonzepte, Formelpreise mit konfigurierbaren Bindungen/Abwälzungen oder zeitliche bzw. mengenabhängige Aufteilungen. Dabei überwacht ein Regelwerk, dass nur gültige Kombinationen von Elementen ausgewählt werden können. Das erstellte Angebot kann gespeichert und in eine Textverarbeitung exportiert werden.

Das Regelwerk sowie die verfügbaren Basis-Elemente des Produktbaukastens können von der Fachabteilung verändert und in die Anwendung importiert werden, um geänderte Unternehmensvorgaben zeitnah in den Angebotsprozess zu übernehmen.

Projektdaten

  • Laufzeit: 9 Monate mit anschließender Betriebsphase und Erweiterungsphasen
  • Projektteam: 2-3 Mitarbeiter
  • Branche: Energieversorger

Eingesetzte Technologien/Methoden

  • Erstellung des Fachkonzepts
  • Erstellung des IT-Konzepts
  • Entwicklung der Anwendung
  • Support
  • Entwicklungsumgebung: SAP Netweaver
  • Web-Framework: SAP WebDynpro
  • Templating Engine für die erstellten Angebote: Freemarker
  • Programmiersprache: Java
  • Datenbank: Oracle 11

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27. März 2017
Digitlisierungsberatung, Industrie, Projekte, Softwareentwicklung

Neue Prozessteuerung für einen Stahlproduzenten - Industrie 4.0

Spezifikation und Umsetzung eines Prozessteuerungssystems für eine automatische Proben- und Verpackungsstation eines Stahlproduzenten

Der Kunde

Unser Kunde ArcelorMittal Bremen GmbH verfügt über hochmoderne Anlagen, mit denen mehr als 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl pro Jahr hergestellt und anschließend zu warm- und kaltgewalztem Flachstahl weiterverarbeitet werden.

Die Herausforderung

Ziel des Gesamtvorhabens war es, die bisher manuell geprägten Abläufe für die Probenentnahme und Endverpackung zu automatisieren und so die Produktivität und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Kern des Gesamtprojekts war die Errichtung einer automatischen Proben- und Verpackungsanlage. Mit der Konzeption und Umsetzung des erforderlichen IT-Systems für die Anlagendisposition und die Erzeugung entsprechender Produk-   tionsmeldungen an das Manufacturing Execution System wurde die HEC beauftragt. Dazu wurde von der HEC ein entsprechendes Anwendungssystem für

  • die Materialdisposition für die Schichtplanung sowie die Reihung und Planung der Arbeitsplätze und
  • die Steuerung und Bestätigung der Produktionsschritte während der Materialbearbeitung

erstellt. Darüber hinaus wurde die Anwendung zur Prozesssteuerung über Schnittstellen in die IT-Landschaft des Kunden eingebettet. Somit wurde eine Anbindung an das Materialverbuchungssystem und das Lagerverwaltungssystem für die Stahlcoils geschaffen.

Neben der Desktopanwendung zur manuellen Materialdisposition wurde in einem zweiten Schritt eine automatische Verbuchung der Arbeitsschritte konzipiert und umgesetzt. Die Steuerung der Prozesse erfolgt dabei über parametrierbare Regeln. Eine neue Serverkomponente zur seriellen Synchronisation der Anlagendaten stellte die notwendige Zuverlässigkeit in der Kommunikation der neuen mit den bestehenden Systemen her.

Insgesamt konnte dadurch ein hoher Automatisierungsgrad und eine Erhöhung der Sicherheit der Mitarbeiter erreicht werden.

Die Umsetzung

Das Projekt wurde nach dem agilen Vorgehensmodell umgesetzt. Durch die kurzen Release-Zyklen bei der Erstellung der Lösung konnten dem Kunden kontinuierlich Arbeitsergebnisse zur Verfügung gestellt, die anschließend in gemeinsamen Reviews validiert wurden. Neben der Software wurde dabei auch die Spezifikation stetig vorangetrieben. Basis der gesamten Umsetzung war das Lastenheft mit den darin aufgeführten Leistungsmerkmalen der zukünftigen Lösung.

Projektdaten

  • Laufzeit: 9 Monate
  • Projektteam: 4 MA
  • Branche: Industrie

Eingesetzte Technologien/Methoden

  • Agiles Vorgehensmodell
  • Erarbeitung des Productbacklogs auf Basis des Lastenheftes des Auftraggebers
  • Erarbeitung eines Testkonzeptes und Erstellung von Testfällen
  • Erarbeitung der Software-Architektur auf Basis
    Microsoft .NET 4.5 und Umsetzung in Microsoft C#
  • Einsatz von Oracle 11gR2

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16. Oktober 2017
Agile Beratung und Entwicklung, Logistik, Projekte

Ein Projekt aus Kundensicht: Hansetrans

INTERVIEW mit Daniel Langhann, Projektleiter in der IT bei HANSETRANS

Das Projekt

Neuentwicklung einer Web-Applikation mit mobiler Anbindung für den Direkttransport und die Distribution

Der Kunde

Die HANSETRANS Hanseatische Transportgesellschaft mbH (kurz HANSETRANS Gütertaxi) steht seit über 40 Jahren für Komplettdienstleistungen rund um den Transport. HANSETRANS Gütertaxi hat sich dabei auf regionale Distribution sowie auf individuelle Direkttransporte spezialisiert, für die mittlerweile rd. 100 Mitarbeitende und über 550 Transportfahrzeuge im Einsatz sind. Organisiert werden die Transporte und die damit verbundenen Dienstleistungen aus 13 deutschen Niederlassungen. Vorrangiges Ziel der HANSETRANS Gütertaxi ist es, die Effizienz und den Kundenservice kontinuierlich zu verbessern.

Daniel Langhann, IT-Projektleiter von HANSETRANS Gütertaxi, spricht über die Zusammenarbeit mit der HEC.

 

Daniel, wie seid ihr mit der HEC zusammengekommen?

Wie viele Logistikunternehmen beschäftigen auch wir uns intensiv mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf unsere Geschäftsprozesse. Da es für uns als Logistikdienstleister essentiell ist, im Bereich IT und Software wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, haben wir uns für eine umfassende Überarbeitung unserer IT entschieden. Als Vorbereitung für das eigentliche IT-Projekt planten wir, unsere Geschäftsprozesse an mehreren Standorten zu dokumentieren und anschließend auf Verbesserungspotential hin zu analysieren. Hier kamen wir auf die HEC, die nach unserer Einschätzung u.a. im Bereich Anforderungsmanagement sehr gut aufgestellt ist, und führten gemeinsam einen Workshop durch.

Kannst du uns was zu den Ergebnissen des Workshops sagen?

Wir stellten tatsächlich in diesem Workshop fest, dass unsere Geschäftsprozesse im Grunde funktionieren und zu uns passen, aber digital unterstützt werden müssen.

Wie habt ihr die Aufgaben priorisiert?

Entwickelt wird eine Web-Applikation mit einer mobilen Anbindung für den Bereich Direkttransport und Distribution, die gleichermaßen von Kunden, Dienstleistern und HANSETRANS-Mitarbeitern genutzt werden soll. Und diese sollte von einem IT-Dienstleister entwickelt werden. Dabei ist es für uns wichtig, vorrangig das Kerngeschäft – also die Transportlogistik – sauber in der IT abzubilden. Anschließend kümmern wir uns um Sekundär- und Unterstützungsprozesse.

Für welche Verfahrensweise habt ihr euch bei der Entwicklung entschieden?

Geplant war eigentlich der klassische Weg, d.h., dass man erst die Ist-Zustände aufnimmt, das Soll formuliert, Lastenhefte schreibt und dann in ein Bieterverfahren einsteigt. Am Ende wird diese Anwendung nun aber von der HEC nach dem agilen Framework Scrum entwickelt.

Wie kam es zu diesem Sinneswandel?

Im Grunde war uns klar, dass eine derart komplexe Software nicht nach dem Wasserfallprinzip entwickelt werden kann. Zu oft ändern sich die Anforderungen und zu wenig absehbar sind Zeitschiene und Preis. Wir hatten allerdings bei HANSETRANS Gütertaxi noch keine Erfahrung mit Scrum und agiler Entwicklung, so dass wir erstmal bei Frank Düsterbeck in der HEC einen Workshop zur modernen Software-Entwicklung besuchten.  Wir kannten zu diesem Zeitpunkt schon Ulf Mewe, der die erste Phase des Projekts begleitet hat und mit dem wir eine sehr gute und vor allem kooperative Geschäftsbeziehung aufgebaut haben. Das passte – so dass wir uns dann für die HEC und damit auch für die agile Entwicklung der Software entschieden haben.

Was sind aus deiner Sicht die Vorteile dieser Methode?

Scrum hat objektive Vorteile – nämlich die Schnelligkeit  und die kontinuierliche Orientierung an den Bedürfnissen der tatsächlichen Nutzer. Das Erstellen eines Lastenhefts und der damit verbundene Aufwand in Bezug auf das Erheben von Anforderungen kostet Zeit und damit Geld. Vieles lässt sich im Vorfeld eines IT-Projekts nicht hinreichend zuverlässig planen. Mit Scrum orientieren wir uns grundsätzlich an den aktuellsten Erkenntnissen und können auf Veränderungen flexibel reagieren. Darüber hinaus bin ich als Product Owner ganz nah am Entwicklungsgeschehen und drei Tage pro Woche bei der HEC im Team. Wir besprechen Anforderungen, die danach zügig im Entwicklungssprint umgesetzt werden. Alle zwei Wochen betrachten wir die Ergebnisse und erhalten schnell lauffähige Produkte und Rückmeldungen von den Benutzern.

Wie ist dein Eindruck von der HEC?

Wie schon gesagt, bin ich als Product Owner ins Entwicklerteam integriert und kann Anforderungen und deren Priorisierung steuern. Dabei erhalte ich natürlich einen tiefen Einblick ins Team und die Arbeit, alles ist sehr transparent und zeugt von hohem gegenseitigem Vertrauen. Das halte ich nicht für selbstverständlich.

Mit Fehlern wird offen umgegangen, die Produktergebnisse sind immer qualitativ hochwertig. Ich bin mir sicher, dass wir mit einer klassischen Vorgehensweise noch nicht ansatzweise so viele funktionierende Anwendungselemente hätten wie jetzt. Wir sind sehr zufrieden mit „unserem“ Team und damit auch mit der ganzen Company.

Vielen Dank für das Gespräch!

Projektdetails auf einen Blick

  • Sprintdauer 2 Wochen
  • Projektstart Workshops April 2016
  • Projektstart Entwicklung Februar 2017
  • Software-Entwicklung Offsite in Bremen
  • Schulung von Product Owner
  • Verwendung von Story Points ohne zeitlichen Aufwand

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

  • Scrum Framework
  • Jira Agile Boards

Ansprechpartner

Ulf Mewe
E | ulf.mewe@hec.de
T | 0421 20 750 0

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14. Juni 2017
Automotive, Digitlisierungsberatung, Industrie, Projekte

Digitalisierung von Qualitätssicherungsprozessen

Für einen großen Automobilhersteller wurde eine Android-App für Datenbrille zur Datenerfassung per Spracheingabe entwickelt

Der Kunde

Der Kunde ist einer der weltweit größten Hersteller von Automobilen, der neben seinen Produkten auch Serviceleistungen bietet. Innovative Technologien sowie hohe Qualitätsansprüche spielen in allen Bereichen des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Das Projekt

Um bisher papiergestützte Qualitätssicherungsprozesse zu digitalisieren, entwickelte die HEC in Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller eine Android-App für Smart Glasses (auch Datenbrille genannt) zur Datenerfassung per Spracheingabe.
Die Digitalisierung ergreift mehr und mehr Unternehmensprozesse des Kunden, so auch den Qualitätssicherungsprozess im Rohbau. Ziel dieses Vorhabens war es, mithilfe von Smart Glasses die Datenerfassung im Prozess hands-free zu gestalten. So werden die Qualitätsdaten jetzt unmittelbar am Band mithilfe der Smart Glasses und eines Auto-ID-Verfahrens sowie durch Spracherkennung vom Mitarbeiter erfasst.

Die Herausforderung

Für die schnelle und zielgerichtete Entwicklung der Lösung hat sich unser Kunde zugunsten einer agilen Entwicklungsmethode nach Scrum entschieden. Für diese Entscheidung spricht, dass wir bereits nach dem ersten Sprint in der Lage waren, einen funktionsfähigen Prototypen zu präsentieren. Für unseren Kunden war dies das zweite Vorhaben in der agilen Projektwelt. Die Schnelligkeit und das Meistern der technischen Herausforderungen rund um den Einsatz der Smart Glasses für den Qualitätssicherungsprozess über-zeugte das Management unseres Kunden.

Die Umsetzung & das Ergebnis

Als Teilprojekt eines Innovationsprogramms beim Kunden wurde die agile Softwareentwicklung erfolgreich erprobt. Im ersten Sprint entstand eine verwendbare Version der App, die die Qualitätssicherungsprozesse im Rohbau seitdem passgenau unterstützt. Derzeit werden weitere Anforderungen für den Fachbereich umgesetzt, insbesondere bei der notwendigen Integration der gewonnenen Informationen in die bestehende Systemlandschaft.

Eingesetzte Technologien

– Smart Glasses Vuzix M100
– Microsoft .NET Framework 4.5
– ASP.NET Web API
– ASP.NET MVC
– MS SQL Server
– AngularJS, Bootstrap, TypeScript
– Internet Explorer 11

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23. Juni 2017
Energieversorgung, SharePoint

SharePoint-Lösung für die Abdeckung von Kernprozessen

Der Kunde

Ein international tätiges Unternehmen der Windenergiebranche mit dem  Geschäftsfeld: Entwicklung, Realisierung, Finanzierung und Betrieb von Windparks.

Die Herausforderung

Beim Kunden wurde ein SharePoint System zur Abdeckung der Kernprozesse eingeführt. Ziel des Systems ist die Verwaltung von Vertrags- und Projektdokumenten sowie die Zurverfügungstellung von Ablagestrukturen für die verschiedenen Gesellschaften des Kunden. Weiterhin sollte die Zusammenarbeit und der Austausch von Informationen mit den Mitarbeitern und Partnern erleichtert werden.

Die Umsetzung

Die HEC unterstützte in diesem Anforderungsumfeld den Aufraggeber bei der Aufnahme der Anforderungen, der Konzeptionierung, Installation, Umsetzung und Einführung der SharePoint-Lösung.

Projektdaten

> Laufzeit: 4 Monate
> Projektteam: 1 Projektleiter, 1 Berater,
> 2 Systementwickler
> Branche: Industrie

Eingesetzte Technologien/Methoden

> Durchführung mehrerer Anforderungsworkshops
> Erstellung Umsetzungskonzepts
> Realisierung des Umsetzungskonzepts
> SharePoint 2010
> Microsoft SharePoint Designer
> Microsoft Visual Studio

Ansprechpartner

Frank Düsterbeck
E | sharepointloesungen@hec.de
T | 0421 20 750 300

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27. April 2017
Öffentliche Auftraggeber, Projekte, Softwareentwicklung

Einfacher zum Naturschutz übers Rechercheportal

Relaunch www.resymesa.de –
mehr Möglichkeiten mit besserem Design und Barrierefreiheit

Der Kunde

Die Umweltbehörden der Länder vertreten durch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Die Aufgabe

ReSyMeSa – das Recherchesystem Messstellen und Sachverständige – wurde bereits 2007 von der HEC erstellt und wird seitdem betreut und weiterentwickelt. Die Aufgabe war eine komplette Neuentwicklung mit neuer Architektur, neuem Design und einigen neuen Funktionen.

Die Herausforderung

Eine besondere Anforderung lag im neuen Design und der Einhaltung der Barrierefreiheit. Dadurch können einige Web-Technologien gar nicht oder nur eingeschränkt genutz werden, wie z.B. javascript.

Die Umsetzung

Besonders spannend war der Einsatz von ASP.NET Core, das zu diesem Zeitpunkt doch eher eine beta-Version war. Im Vergleich zum bisherigen ASP.NET MVC Framework ist es jedoch etwas sauberer und modularer aufgebaut.

Zusätzlich wurde die Web-Oberfläche komplett neugestaltet und entsprechend neu implementiert, so dass eine klarere Struktur vorhanden ist und leichter navigiert werden kann.

Das Ergebnis

Die neue Web-Präsenz unter http://www.resymesa.de . Während der Neuentwicklung wurden auch einige neue Funktionen implementiert:

> Unterstützung Postleitzahlen Datenbasis für Umkreis-Suche und automatische Ergänzung des Ortes
> Volltextsuche & Schnellsuche
> Anzeige Ringversuchsplan
> Erweiterte Auswertungs- und Exportfunktionen nach PDF, Excel, Word

Projektdetails auf einen Blick

> Recherche und Erfassung von Messstellen und Sachverständigen
> Öffentlicher Zugang und eingeschränkter Zugang mit Anmeldung
> Web-Anwendung mit HTML
> Neues Design und neue Implementierung

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

– Visual Studio 2017
– .NET 4.6/C# 7
– ASP.NET (Core)
– Microsoft SQL Server
– Microsoft Reporting Services
– Internet Information Server

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29. Juni 2017
Agile Beratung und Entwicklung, Automotive, Digitlisierungsberatung, Qualitätsmanagement, Softwareentwicklung

Innovation für einen großen Automobilhersteller

Agile Entwicklung einer webbasierten Qualitätsanzeige am Montageband

Der Kunde

Der Kunde ist einer der weltweit größten Hersteller von Automobilen, der neben seinen Produkten auch Serviceleistungen bietet. Innovative Technologien sowie hohe Qualitätsansprüche spielen in allen Breichen des Unternehmens eine wichtige Rolle.

Das Projekt

Im Zuge eines Innovationsprogramms entwickelte die HEC in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller eine webbasierte Anzeige von Informationen für sogenannte „Qualitäts-Tore“ an den Montagebändern. Um den hohen Ansprüchen an Qualität und Sicherheit des Kunden gerecht zu werden, war es das Ziel, auftretende Fehler sowie weitere Qualitätsinformationen an diesen „Qualitäts-Toren“ in der Montage unmittelbar dem beschäftigten Werker zu visualsieren.

Die Herausforderung

Für die schnelle und zielgerichtete Entwicklung der Lösung hat sich unser Kunde für eine agile Entwicklunsgmethode nach Scrum entschieden. Für unseren Kunden war dies das erste Vorhaben in der agilen Projektwelt. Dadurch wurden die Endanwender direkt in die Entwicklung einbezogen und konnten ihre Ideen unmittelbar einbringen. Durch das gemeinsame, konzentrierte und zielgerichtete Arbeiten an der Lösung konnten wir bereits nach wenigen Wochen eine stabile Version am Band in den produktiv schalten.

Die Umsetzung & das Ergebnis

Das Projekt war das Initialvorhaben eines Innovationsprogramms mit hohen Erwartungen bei unserem Kunden. Im März 2016 startete der erste Sprint und durch zielorientiertes und effektives Arbeiten konnten wir die Erwartungen erfüllen. Bereits nach wenigen Wochen brachten wir gemeinsam eine stabile erste Version der Qualitätsanzeige in der Produktion ans Band. Derzeit arbeiten wir an weiteren Funktionen des Systems und komplettieren es somit Step by Step.

Eingesetzte Technologien

> Microsoft .NET Framework 4.5
> ASP.NET Web API
> ASP.NET MVC
> MS SQL Server
> AngularJS, Bootstrap, TypeScript
> Internet Explorer 11

Projektbericht als PDF

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27. Juni 2017
Energieversorgung, SharePoint

Individuelle Intranet-Lösung mit SharePoint

Konzeptionierung und Umsetzung einer SharePoint-basierten Intranet-Lösung für ein mittelständisches IT-Consulting-Unternehmen

Der Kunde

Der Kunde ist ein mittelständisches IT-Consulting-Unternehmen in Deutschland mit Niederlassungen in der Schweiz, der Türkei, Polen und Japan. Das Unternehmen mit mehr als 1.600 Mitarbeitern und Hauptsitz in Oldenburg ist vorwiegend in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Öffentlicher Sektor, Industrie und Dienstleistungen tätig.

Die Herausforderung

Das vorhandene Intranet des Kunden entsprach nicht mehr den Anforderungen an eine moderne, flexible Plattform zur Standort übergreifenden Zusammenarbeit der Mitarbeiter.
Aus diesem Grund wurde beschlossen, das vorhandene Intranet durch eine SharePoint-basierte Lösung zu ersetzen. Diese Intranet-Lösung soll sowohl das Unternehmen intern darstellen als auch als Plattform zur Zusammenarbeit dienen.

Die Umsetzung

Um ein gemeinsames Verständnis für die Anforderungen an das neue Intranet zu bekommen, wurde zusammen mit dem Kunden in Workshops erarbeitet, welche Aspekte des zukünftigen Intranets besonders wichtig sind. Diese in einem von der HEC geleiteten Workshop priorisierten User-Stories wurden zur Aufwandschätzung herangezogen. Darauf begann die HEC mit der technischen Umsetzung des Projektes. Tägliche Telefonkonferenzen dienten der Klärung von Detailfragen, 14-tägliche Meetings mit dem Kunden dienten der Besprechung der Arbeitsfortschritte. So konnte auf mögliche Abweichungen bei der Umsetzung oder auf kundenseitig gewünschte Anpassungen an vorhandenen Komponenten schnell reagiert werden.

Besonderes Augenmerk bei der Umsetzung wurde auf das Design der Oberfläche und deren Handhabung gelegt. Hierzu wurde das Standard Erscheinungsbild des SharePoint komplett geändert und dem Corporate Design des Kunden angepasst.

Projektdaten

> Laufzeit: 10 Monate
> Projektteam: 1 Projektverantwortlicher
> 5 SharePoint-Berater, Entwickler und Tester
> Branche: IT-Dienstleistungen

Eingesetzte Technologien/Methoden

> Durchführung mehrerer Anforderungsworkshops
> Erstellung eines Product Backlogs
> Realisierung des Product Backlog Items
> SharePoint 2013 Enterprise
> Microsoft SharePoint Designer
> Microsoft Visual Studio

Ansprechpartner

Frank Düsterbeck
E | sharepointloesungen@hec.de
T | 0421 20 750 300

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28. Juni 2017
Branche, Handel, Qualitätsmanagement

Testen muss gelernt sein - und strategisch durchdacht

Erstellung einer unternehmensweiten Softwaretest-Strategie

Der Kunde

Ein Dienstleistungsunternehmen der Touristikbranche mit einem Netz aus Reisebüros, Incoming-Agenturen, Hotels, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffen und Reiseveranstaltern.

Die Herausforderung

Das schlechte Qualitätsniveau eines extern eingekauften, komplexen Individualsoftwaresystems führte beim Kunden, neben sehr hohen Test-, auch zu erheblichen Supportaufwänden. Das Testmanagement war ungeplant und nicht organisiert.

Die Umsetzung

Zunächst wurde die aktuelle Situation bezüglich der Tests und des Supports analysiert. Aus der Analyse ergab sich die Notwendigkeit einer unternehmensweiten Teststrategie. Diese wurde durch die HEC erstellt und umgesetzt. Das Testmanagement beim Kunden wurde so wesentlich verbessert.

Projektdaten auf einen Blick

> Laufzeit: 12 Monate
> Projektteam: 1 Projektleiter, 4 Berater Testmanagement
> Branche: Touristik

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

> Durchführung einer Ist-Analyse zur Erhebung der Kern-probleme der Softwareintegration
> Erstellung eines Soll-Konzeptes / der konkreten Teststra-tegie in Form einer umfassenden Handlungsanleitung
> Prüfung der Teststrategie anhand mehrerer Proof of Concept-Projekte

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27. Juni 2017
Branche, Finanzen und Versicherungen, IT-Security, Projekte, Qualitätsmanagement

Sicherheit für sensible Daten

Sicherheitsanalyse und Penetrationstest bei einer Firmenpensionskasse

Der Kunde

Unser Kunde ist ein Mittelständler aus dem Bereich der überbetrieblichen Altersvorsorge. Zu seinen Aufgaben gehören sämtliche Dienstleistungen zur Gestaltung, Verwaltung und Absicherung von Versorgungszusagen. Bundesweit haben sich über 2.000 Unternehmen unserem Kunden angeschlossen und bilden über ihn Versorgungsleistungen z.B. im Vorruhestand oder bei Erwerbsminderung ab.

Die Herausforderung

Unser Kunde hat über 700.000 Einzelmitglieder, deren Daten er zentral digital verwaltet. Bei den Daten handelt es sich um hochsensible Daten, da sie u.a. den Gesundheitszustand des Mitgliedes betreffen. Ein Datenleck hätte kaum zu beziffernde Konsequenzen für das Image des Unternehmens. Sich daraus ergebende Kosten könnten nicht getragen werden, weil unser Kunde als Social-Profit-Unternehmen keine Gewinne macht.

Die Kollegen der HEC wurden beauftragt, das interne Netzwerk einer Sicherheitsanalyse zu unterziehen, Schwachstellen zu dokumentieren und entsprechend zu berichten.

Die Umsetzung

Beim Kunden vor Ort wurde ein manueller Penetrationstest durchgeführt. Das interne Netzwerk wurde aus Angreifersicht betrachtet, damit potentielle Schwachstellen ausfindig gemacht werden konnten. Tauchten diese auf, wurden sie nach Rücksprache mit dem Kunden absichtlich „ausgenutzt“ und damit verifiziert.

Abschließend wurde über die Vorgehensweise und die gefundenen Schwachstellen ein ausführlicher Bericht geschrieben.

Das Ergebnis

Das Reporting enthielt umfangreiche Empfehlungen, wie man die Schwachstellen behebt. Der Kunde ist selbst in der Lage, die Empfehlungen umzusetzen und seine Netzwerksicherheit damit erheblich zu verbessern.

Projektdaten

> Format: Penetrationstest
> Projektteam: 2 Mitarbeiter
> Branche: Social-Profit-Unternehmen

Eingesetzte Methoden

> Schwachstellenscan
> Penetrationstest

 

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28. Juni 2017
Anforderungsmanagement, Branche, Handel

Anforderungsmanagement für den Online-Handel

Lastenhefterstellung und Anbieterauswahl zur Einführung eines ERP-Systems für einen Online-Händler

Der Kunde

Die Bremer ‘online apotheke eurapon’, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist, beabsichtigte, die Prozesse sowie die IT-Bebauung zu überarbeiten, um für die kommenden Perioden optimal aufgestellt zu sein.

Die Herausforderung

Aus dem vorab gemeinsam mit der HEC erstellten IT-Bebauungsplan hat sich als eine wesentliche Maßnahme die Einführung eines neuen ERP-Systems ergeben.
Da sich unser Kunde auch bei Auswahl und Einführung des neuen ERP-Systems mit einem kompetenten Partner verstärken wollte, übernahm die HEC die Erstellung des Lasterheftes sowie Beratungs- und Unterstützungsleistung bei der der Auswahl eines neuen ERP-System.

Die Umsetzung

Das Projekt wurde in 2 wesentlichen Schritten umgesetzt
* Anforderungsanalyse & Lastenheft
* Anbieterauswahl
Die Erhebung der Anforderungen erfolgte in einzelnen themen- bzw. prozessorientierten Workshops. Dabei wurden sowohl Brainstorming als auch die 6-3-5-Methode angewendet. Die Nachbereitung umfasste die Dokumentation der Anforderungen im Lastenheft unter Nutzung von Atlassian Confluence und einer standardisierten Lastenheftvorlage der HEC.
Nach Fertigstellung des Lastenheftes erfolgte im nächsten Schritt die strukturierte Anbieterauswahl über die folgenden 5 Phasen:
* Erstellung der Anbieter-Shortlist
* Erstellung der Ausschreibungsunterlagen
* Auswertung der Angebote und Erstellung der Lieferantenprofile
* Anbieterpräsentation
* Erarbeitung einer Anbieterempfehlung
Die Erstellung der Shortlist in der ersten Phase erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, um sowohl bereits im Vorfeld erarbeitete Rechercheergebnisse als auch das Branchenwissen zu nutzen. Die Ausschreibungsunterlagen wurden parallel durch die HEC in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber entsprechend einer standardisierten Vorlage der HEC erstellt und an die Anbieter versandt. Unmittelbar nach dem Eintreffen der Angebote wurden diese einer einheitlichen Bewertung unterzogen, um daraus ein für den Auftraggeber zweckmäßiges Ranking zu generieren. Dem Ranking entsprechend wurden 3 Anbieter zur Anbieterpräsentation ausgewählt, die Ihren Lösungsvorschlag anhand einer zuvor durch die HEC und den Auftraggeber erarbeiteten Agenda präsentierten. Die Ergebnisse der Angebotsbewertung und der Anbieterpräsentation wurden abschließend zur Erarbeitung der Anbieterempfehlung durch die HEC herangezogen.

Das Ergebnis

Die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an das neue System wurden in dem Lastenheft dokumentiert. Für die Softwareeinführung wurden die Ausschreibungsunterlagen erstellt und ein kompetentes Softwareunternehmen ausgewählt.

Projektdetails auf einen Blick

> Zwei Berater der HEC
> Laufzeit 6 Monate
> Branche: Handel

Vorgehen, Methoden, Technologien

> Interviews und Workshops zur Anforderungsaufnahme
> Anforderungsdokumentation im Lastenheft
> Mehrstufiges Ausschreibungsverfahren mit 13 Anbietern anhand definierter Leistungskriterien

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15. Juni 2017
Anforderungsmanagement, Handel, Softwareentwicklung

Waren nicht alleine reisen lassen: Tracking & Tracing für den Handel

Spezifikation und Umsetzung eines Tracking & Tracing-Systems für Transportprozesse

Der Kunde

Ein international tätiges Handelsunternehmen mit Filial-  und Onlinegeschäft.

Die Herausforderung

Zur Überwachung der Transportprozesse von Packstücken wurde ein Tracking- und Tracing-Systems benötigt, dass den Weg jedes Packstücks auf Basis der Transportaufträge und der Statusmeldungen der Transportdienstleister nachvollziehbar macht.

Ziel war es Transparenz im Transportprozess herzustellen und so Prozessfehlern zeitnah zu erkennen.

Die Umsetzung

Des T&T-Systems basiert auf der Messung von Soll- und Ist-Zeiten im Transportprozess entlang der erwarteten Meldepunkte. Dabei können, abhängig von jedem Logistikknoten (z.B. Umschlagspunkt), unterschiedliche Sollzeiten für jeden Meldepunkt auf der Transportkette gepflegt werden.

So spannt sich im Tracking & Tracing System ein Netzwerk für alle relevanten Logistikknoten. Das Netzwerk ist flexibel für jeden Logistikknoten konfigurierbar, wobei Soll-Zeiten definiert werden können um daraus, den Packstück-Status zu jedem Zeitpunkt berechnen zu können.

Das zeitgerechte Erreichen eines Meldepunkts wird konfigurierbar, über eine „Ampel“  dargestellt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Systems ist das Alerting, dessen Aufgabe es ist, Prozessfehler frühzeitig zu erkennen und proaktiv dem Nutzer zu melden. Prozessfehler können dabei abweichende Mengen beim Scan am Meldepunkt oder Abweichungen der Sollzeit (Maximalzeit) sein. Für jedes Packstück kann so ein Status über die verstrichene Zeit im Vergleich zur Sollzeit für einen Transport von Meldepunkt zu Meldepunkt errechnet werden.

Die HEC übernahm in diesem Projekt die Spezifikation und Konzeption sowie die Umsetzung, den Test und die Inbetriebnahme des neuen Tracking & Tracing Systems.

Projektdaten

> Laufzeit: 6 Monate
> Projektteam: 4 Mitarbeiter
> Branche: Logistik

Eingesetzte Methoden/Technologien

> Erarbeitung der Spezifikation auf im Rahmen von Workshops mit dem Kunden
> Erarbeitung der Software-Architektur
> Beschreibung der Masken und Dialoge
> Umsetzung auf Basis von Eclipse RCP, Hibernate, Spring, JBoss, Oracle

 

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28. Juni 2017
Branche, Öffentliche Auftraggeber, Qualitätsmanagement

Implementierung eines stabilen Qualitätsmanagements

Coaching und Unterstützung für den Softwaretest bei einem großen Berufsgruppenverband

Der Kunde

Der Kunde stellt für seine 13.600 Mitglieder ein umfangreiches Serviceangebot bereit, das von Beratung zu gesetzlichen Anforderungen an die Berufsgruppe überManagementberatung bis hin zu Imagewerbung reicht.

Die Aufgabe

Zur Verbesserung der Produktqualität im Bereich Abrech-nung möchte der Kunde unterschiedliche Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen eines Projektes einleiten. Zur Definition und zur Durchführung und Begleitung dieser Maßnahmen wurde die HEC beauftragt, mit dem Kunden eine Teststrategie aufzustellen, und den Test vor Ort zu unterstützen.

Das Ergebnis

In zwei Workshops lernten die Mitarbeitenden Testgrundlagen und Werkzeuge kennen und anwenden. Die Workshops gliederten sich in die Themen „Teststrategie, Review Projekthandbuch und Change-Management“ sowie „Testmanagementtools“. Zusammen mit dem Kunden wurde ein erstes Testkon-zept auf Basis der Workshops erstellt. Zur Umsetzung des Testkonzepts wurde dem Kunden ein Mitarbeiter zur Durchführung der Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Seite gestellt.

Projektdetails auf einen Blick

> Projektlaufzeit >3 Monate
> Umfang: 50.000 Euro

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

> ISTQB

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23. Juni 2017
Industrie, SharePoint

SharePoint für einen Schiffausrüster

Einführung eines QM-Systems bei einem Schiffsausrüster auf Basis SharePoint 2013.

 

Der Kunde

Der Kunde ist ein mittelständischer Betrieb der Holzverarbeitung, der sich auf den Innenausbau von Schiffskabinen im Luxussegment spezialisiert hat.

Die Herausforderung

 

Der Schiffsausrüster betreibt bundesweit an verschieden Standorten Betriebe, die Schiffskabinen entwerfen und vorverarbeiten. Das Zusammenführen und die Montage der Einzelteile erfolgt anschließend auf der Werft im Emsland. Für die Standort übergreifende Koordinierung des Qualitätsmanagements benötigte der Kunde eine Plattform, auf der alle relevanten QM-Dokumente, Maßnahmenpläne und Aufgabenlisten revisionssicher verwaltet werden können. Außerdem sollen sie jederzeit an allen Standorten zur Verfügung stehen.

Die Umsetzung

  1. Zusammen mit dem Kunden wurde die benötigte Infrastruktur definiert, die für eine standortübergreifende Zusammenarbeit benötigt wird und eine Analyse der vorhandenen Dokumentenstruktur durchgeführt.
  2. Aufnahme der benötigten Infrastruktur zum Betrieb des QM-Systems
    Ergebnis: Vorschlag, das System extern hosten zu lassen, da der Betrieb einer eigenen Farm zu kostenintensiv gewesen wäre.
  3. Aufnahme der vorhandenen Dokumentenstruktur und Definition aller benötigen Zusatzinformationen zur Abbildung eines QM-Systems
    Ergebnis: Liste aller benötigten Informationen und Vorschlag, wie diese Informationen im SharePoint abgebildet werden können
  4. Aufnahme der vorhandenen Prozesse des Qualitätsmanagements und Abbildung dieser mit Hilfe von SharePoint-Workflows und Benachrichtigungen
    Ergebnis: Liste optimierter Workflows, um die QM-Prozesse im SharePoint abbilden zu können

Auf Basis der oben genannten Ergebnisse wurde zusammen mit dem zukünftigen Betreiber die Infrastruktur des SharePoint aufgesetzt und konfiguriert. Hierbei war unter anderem wichtig, dass auch externe Benutzer auf das System sicher zugreifen können und alle Zugriffe über ein gesichertes Protokoll erfolgen.
Als nächster Schritt wurden die vorhandenen Dokumente so überarbeitet, dass sie in die neu definierte SharePoint-Struktur passen. Zum Beispiel wurde definiert, dass das Qualitätsmanagement-Handbuch (QMH) zukünftig über ein Wiki abgebildet werden soll. Hierzu war es erforderlich, das bestehende QMH zu extrahieren und in das Wiki zu überführen.
Nachdem die neuen Strukturen im SharePoint angelegt und die Dokumente migriert waren wurden zum Schluss die definierten Workflows eingerichtet.

Projektdaten

> Laufzeit: 1 Monat
> Projektteam: 1 SharePoint-Berater
>Eingesetzte Technologien/Methoden
> SharePoint 2013

Ansprechpartner

Frank Düsterbeck
E | sharepointloesungen@hec.de
T | 0421 20 750 300

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23. Juni 2017
Finanzen und Versicherungen, SharePoint

Neugestaltung von Workflows

Der Kunde

Ein großes Bremer Finanzhaus.

Die Aufgabe

Der Kunde benötigt für die Abbildung seiner komplexen Prozesse eine Plattform, die hinsichtlich Performanz, Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität den hohen Ansprüchen genügt.
Aufgabe war es, die beim Kunden verwendeten Arbeitsanweisungen, die bis dato in Papierform vorlagen mit Hilfe von SharePoint Workflows abzulösen.
Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf eine  lückenlose Dokumentierung und Nachvollziehbarkeit aller Prozessschritte gelegt.

Die Umsetzung

Im ersten Schritt wurden in verschiedenen Workshops funktionale und nicht funktionale Anforderungen an das System erarbeitet.
Auf Basis dieser Anforderungen wurden alle für die Arbeitsanweisungen relevanten Daten im SharePoint erfasst und miteinander verknüpft. Hierbei werden teilweise Organisations-Daten über eine SAP-Anbindung importiert.
Anhand der beim Kunden definierten Arbeitsanweisungs-Prozesse wurden dann entsprechende SharePoint-Workflows entwickelt und mit Hilfe des SharePoint-Designers erstellt.
Diese teilweise nichtlinearen Workflows bilden lückenlos den gesamten Lebenszyklus einer Arbeitsanweisung ab und dokumentieren diesen revisionssicher.
Die dem Benutzer zur Verfügung gestellte SharePoint-Oberfläche wurde mit Hilfe von JavaScript den Erfordernissen angepasst und erweitert.

Das Ergebnis

Durch die Abbildung der Arbeitsanweisungen mit Hilfe von SharePoint-Workflows ist es möglich, auch komplexe Szenarien, wie das Mehraugenprinzip oder mehrstufige Vertreterregelungen etc., zu realisieren. Die implementierten Workflows stellen sicher, dass die beim Kunden definierten Prozesseschritte lückenlos dokumentiert werden und die Dokumente revisionssicher abgelegt sind.

Projektdetails auf einen Blick

> Insgesamt für die Workflows: 80 PT
> zwei Mitarbeiter der HEC: 1 Berater, 1 Entwickler
> Start des Projekts: März 2014
> Branche: Finanzdienstleistungen

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

> SharePoint 2010 Server
> SharePoint 2010 Designer
> SharePoint 2010 Workflows
> JavaScript

Ansprechpartner

Uwe Thorwest
E | uwe.thorwest@hec.de
T | 0421 20 750 325

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20. Juni 2017
Agile Beratung und Entwicklung

Agile Transition: Softwarehersteller wird auf den agilen Weg gebracht

HEC unterstützt Niedersächsischen Softwarehersteller auf dem Weg zu einer agilen Organisation

Der Kunde

Der Kunde ist ein mittelständisches Softwarehaus, dessen Komplettangebot von Auslagerung und Betrieb der Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum bis zur Entwicklung und Installation von Standard- oder branchenspezifischer Software reicht.

 Die Herausforderung

Der Kunde entwickelt heute Software auf Basis eines klassischen Vorgehensmodells. Dadurch entstehen im Entwicklungsprozess hohe Liegezeiten, die das schnelle Ausliefern neuer Funktionen verhindern. Die strikte Trennung der am Entwicklungsprozess beteiligten Funktionen in separate Abteilungen und die damit einhergehende Kommunikation über umzusetzende Features wurde als weiterer Aufwandstreiber identifiziert. Die gemeinsam erarbeitete Vision beinhaltete somit beispielsweise das 100%ige treffen von Kundenanforderungen und eine tägliche Lieferfähigkeit.

Die Umsetzung

Die Umsetzung dieses Projektes hat den Fokus auf der Umstellung der klassischen Vorgehensweise auf agile Methoden – was hier als „agile Transition“ bezeichnet wird.

Wenn wir als HEC in Transitionsprojekten arbeiten, steht hier bei jeglichem Handeln und jeder im Projekt eingesetzten Methode das Grundprinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Fokus. Unsere Erfahrung zeigt, dass dies ein guter Weg ist, über den wir mit unseren Kunden nachhaltige Erfolge sichern können. Entgegen radikal, in kurzer Zeit durchgeführter Veränderungen, wie bspw. beim Business Process Reengineering, setzen wir, mit dem Ziel eine lernende Organisation zu schaffen, auf einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess, der unter Einbezug aller Beteiligten stattfindet.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme wurde also mit dem Kunden zusammen ein Transitionsteam aufgebaut, welches den Veränderungsprozess initiiert und steuert. Innerhalb dieses Teams wird durchgängig mit agilen Methoden gearbeitet und das Change Backlog, welches alle Aufgaben in Bezug auf die Veränderung beinhaltet, in definierten Sprints abgearbeitet.

Das Ergebnis

Die ersten Schritte der agilen Transition tragen mittlerweile Früchte und alle Beteiligten sind begeistert von der Verprobung erster agiler Methoden im operativen Geschäft. Vor allem der Benutzer der produzierten Software erkennt auf Anhieb die Effekte, die sich für ihn nicht nur im time-to-market bemerkbar machen, sondern vor allem in der intensiven Einbindung zu Beginn des Prozesses. Er bekommt hier die Möglichkeit seine Anforderungen klar zu strukturieren und so Missverständnissen vorzubeugen, da eine direkte Kommunikation mit der Entwicklung stattfindet.

 

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14. Juni 2017
Energieversorgung, Projekte

Intranet für die Verarbeitung von Abweichdaten für Gas-Bohrungen

Intranet-Anwendung zur Erfassung, Berechnung und Visualisierung von Abweichdaten für Bohrungen

Der Kunde

Der Kunde ist ein weltweit tätiges französisches Energieunternehmen. Unser Projekt wurde für eine Niederlassung des Unternehmens in Niedersachsen realisiert.

Die Herausforderung

Der Kunde wollte die bestehende MS-DOS basierte Lösung zur Verarbeitung von Abweichdaten für Bohrungen durch eine webbasierte flexible Anwendung abgelöst werden. Algorithmen zur Berechnung von Abweichdaten, Umrechnung von Geo-Koordinaten  und Schnittstellen zum Daten-Import mussten in das neue System überführt werden. Für die Datenhaltung wurde ein neues Datenmodell erstellt, die Visualisierung der berechneten Bohrpfade sollte möglichst modern und flexibel erfolgen.

Die Umsetzung

Als Plattform wurde Microsoft ASP.NET sowie das Datenbanksystem Microsoft SQL Server gewählt. Zusätzlich sind Anbindungen an eine Oracle-Datenbank vorhanden und es werden externe Werkzeuge zur Umrechnung von Koordinaten und Ermittlung der magnetischen Deklination genutzt.

Die Visualisierung der Abweichdaten erfolgt interaktiv und 3-dimensional im Web-Browser mit Hilfe von WebGL Technologien.

Zur Berechnung der Abweichdaten aus den Messdaten wurde der Minimum Curvature Algorithmus implementiert.

Das Team

Von Beginn an bis heute hat die HEC in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden die Anforderungen aufgenommen, die Feinspezifikation entwickelt und die eigentliche Implementierung sowie ausführliche Tests durchgeführt. Phasenweise war ein Team von bis zu drei eigenen Technikern und fünf Mitarbeitern des Kunden beteiligt.

Das Ergebnis

Der Kunde ist in die Lage versetzt worden, mit einer modernen Oberfläche effizient Abweichdaten zu importieren/erfassen, diese auszuwerten und zu visualisieren oder zu exportieren.

Projektdetails auf einen Blick

  • Ermittlung der Anforderungen und Erstellung der Feinspezifikation
  • Webbasierte Oberfläche für Datenerfassung, Auswertung der Messdaten und 3-dimensionale grafische Ausgaben
  • Bereitstellung von Auswertungen
  • Import-Schnittstellen für WEG-Dateien und Altdaten
  • Export-Schnittstellen für WEG-Dateien und Bohrspur-Daten
  • Durchführung von Tests
  • Altdatenmigration

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

  • NET, Javascript
  • WebGL, three.js
  • Microsoft SQL Server
  • Microsoft Reporting Services
  • Oracle
  • C# und .NET 4.5

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8. Mai 2017
Agile Beratung und Entwicklung, Logistik, Projekte

Was wiegen Flugzeuge? Neue Software für TUIfly

Neuentwicklung einer Software zum Berechnen des Zero-Fuel-Weight (ZFW) mit dem Scrum-Framework

Der Kunde

„Die TUIfly GmbH ist im Sommer 2007 aus der Zusammenführung von Hapag-Lloyd Express (HLX) und Hapagfly hervorgegangen. Die Fluggesellschaft ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der TUI Group, des weltweit führenden Touristikkonzerns mit Sitz in Hannover. TUIfly fliegt für TUI und andere Reiseveranstalter zu den klassischen Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, auf die Kanarischen Inseln, auf die Kapverden, nach Madeira und Ägypten. Derzeit besteht die Flotte der TUIfly aus 41 Flugzeugen des modernen Typs Boeing 737. TUIfly bietet hohe Qualität zu fairen Preisen und steht für Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit. TUIfly hat ihren Sitz am Flughafen Hannover.“
Quelle:
www.tuifly.com/de/service/unternehmen_tuifly.html

Die Aufgabe

Das Zero Fuel Weight (ZFW) eines Flugzeuges soll mit einer neuen Anwendung berechnet werden. Im Zuge dieser Software-Entwicklungsaufgabe soll der kundenseitige Product Owner soweit ausgebildet werden, dass er in der Lage ist, als Produktpartner die Themen für das Development-Team bereitzuhalten. Ebenso soll das Know-how in agiler Software-Entwicklung bei der kundenseitigen IT-Abteilung aufgebaut werden.

Die Umsetzung

Zur Erfüllung der Aufgabe wurde ein Projekt-Team über drei beteiligte Unternehmen gebildet:

Der Kunde TUIfly stellte Product Owner und Experten der TUIfly IT-Abteilung zur Verfügung, die neusta software development übernahm die Softwareentwicklung, die HEC  stellte den Scrum Master für das agile Coaching.

Es wurden Entwicklungsphasen (Sprints) von 1 Woche Dauer abgehalten. Eine tägliche Abstimmung des Teams fand über Videokonferenz statt. Meetings zur Demo des Sprint-Ergebnisses, zum Feedback der Stakeholder, Herausarbeiten von Verbesserungsmaßnahmen und zur Vorbereitung von anstehenden Entwicklungsthemen wurden einmal pro Woche in Hannover durchgeführt.

Das Ergebnis

Der Product Owner wurde im Schreiben von User Storys geschult und in der Anwendung der „Story Slicing“-Methode, um die wertvollste Varianten einer User Story herauszuarbeiten. Eine effektive Verwaltung des Product Backlogs wurde vermittelt, auch die Arbeit mit Backlog Items hinsichtlich benötigtem Detailgrad und Rangordnung.
Die Aufnahme und Verarbeitung von Feedback zu Backlog-Items wurde unterrichtet, ebenso die Bedeutung der
Definition of Ready, der Definition of Done, die Anwendung der INVEST-Kriterien, sowie die Verwendung von Story Points. Die Release-Planung basierend auf der Velocity des Development-Teams und der Größe des Release Backlogs wurde erläutert und vom Product Owner erfolgreich angewendet. Es wurde gezeigt, wie Verbesserungsmaßnahmen zur Produktivitätserhöhung und zum Abstellen von Hindernissen herausgearbeitet werden können.

Projektdetails auf einen Blick

  • Sprintdauer 1 Woche
  • Projektdauer Nov 2016 – Jan 2017
  • Software-Entwicklung Offsite in Bremen
  • Schulung von Product Owner und Kunden IT
  • Verwendung von Story Points ohne zeitlichen Aufwand

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

  • Scrum Framework
  • Jira Agile Boards
  • Jira Release Prognose

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8. Juni 2017
Applicationmanagement, Industrie, Projekte

Applicationmanagement für Fluzeugwellness

Application Management für die Warmbehandlungsapplikation eines Zulieferers von großen Flugzeugstrukturbauteilen

Der Kunde

Unser Kunde ist Zulieferer von großen Flugzeugstrukturbauteilen und betreibt verschiedene Herstellungsanlagen für die Bearbeitung und Veredelung von Materialien.  Zu diesen Anlagen zählen auch die Warmbehandlungsanlagen, wie z.B. Salzbäder und Wärmeöfen.

Herstellerseitig sind die Warmbehandlungsanlagen mit einer Standard-Anlagensoftware ausgestattet und bieten eine Schnittstelle (WinCC) für Erweiterungen.

Die Herausforderung

Eine Applikation erweitert die Standardsoftware verschiedener Anlagen um eine Auftragsverwaltung, Messwertdokumentation, Prüfeinrichtung und Reportgenerator. Der Dienstleister, der bisher die Software speziell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und um Funktionalitäten erweitert hat, stellt seinen Geschäftsbetrieb ein.

Als neuer Dienstleister übernimmt die HEC diese Aufgabe.  In einem Transitionsprojekt wurde die gesamte Anwendung in das HEC Application Management Services (AMS) übernommen und steht somit jetzt auch für Weiterentwicklungen zur Verfügung.

Die Umsetzung

Die HEC machte sich zunächst in Transitionsworkshops mit dem fachlichen Anwendungskontext und der technischen Umsetzung der Applikation vertraut.

Innerhalb der Transition erfolgte die Dokumentation der Warmbehandlungs-Applikation entsprechend des Standard-Betriebshandbuchs des AMS der HEC.

Folgende Eckpunkte charaktierisieren die Transition:

  • Die Anwendung selbst wurde in VB.net programmiert.
  • Über eine SAP-Schnittstelle werden alle Aufträge an die Warmbehandlungsanlagen übertragen.
  • Das Persistieren der Daten erfolgt in einer Microsoft SQLServer-Datenbank.
  • In dem aktiven Betrieb sind die Control Panels in eine WinCC-Anwendung integriert und werden über diese gesteuert.
  • Das Ansteuern der Anlagen und deren SPS erfolgt über die WinCC-Anwendung.

Projektdaten

  • Laufzeit: 2 Monate
  • Projektteam: 2 Mitarbeiter
  • Branche: Industrie

Eingesetzte Methoden/Technologien

  • Visual Studio 2008
  • NET, .Net Framework 3.5 und 4
  • Help & Manual

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1. Juni 2017
Branche, IT-Security, Projekte, Qualitätsmanagement

Datensicherheit fängt in den Köpfen an

Sensibilisierung von Mitarbeitern eines mittelständischen Immobilienunternehmens für die IT-Sicherheit

 Der Kunde

Unser Kunde ist ein norddeutscher Mittelständler aus dem Bereich der Immobilienvermietung und Projektentwicklung. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die Entwicklung von Beteiligungsportfolios, das Controlling und Reporting von Vermögenswerten, die aktive Verwaltung des Immobilienbestands sowie die Entwicklung und Projektierung von Gewerbeimmobilien.

Die Herausforderung

Der Kundenstamm des Unternehmens ist umfassend und hoch sensibel. Alle relevanten betriebswirtschaftlichen Daten werden digital erfasst, dokumentiert und archiviert. Unser Kunde garantiert seinen Geschäftspartnern die absolute Vertraulichkeit ihrer Daten und muss dafür Sorge tragen, dass weder über technische noch menschliche Sicherheitslücken Informationen aus dem Unternehmen herausgetragen werden. Unser Kunde sieht sich technisch gut gegen Hackerangriffe abgesichert und möchte nun auch seine Mitarbeitenden für das Thema der IT-Sicherheit sensibilisieren.

Die Umsetzung

Das Team der IT-Security der HEC hat im Haus des Kunden eine sgn. Awareness-Schulung mit einem Live-Hacking durchgeführt. Anschaulich wurde den Teilnehmern gezeigt, wie einfach der unerlaubte Eingriff in das eigene Netzwerk für versierte Hacker möglich ist. In unterschiedlichen Szenarien wurden gängige Hackermethoden wie Trojaner in E-Mail-Anhängen vorgestellt.

Im Schulungsformat besprachen die Teilnehmer mit den Referenten Varianten für sichere Passwörter, technologische Sicherungsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Nachhaltig wurden so die Mitarbeiter für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert und ihre Verhaltensweisen im Umgang mit IT-Systemen geändert.

Projektdaten

  • Format: Workshop/ Schulung
  • Projektteam: 2 Mitarbeiter
  • Branche: Real Estate Management

Eingesetzte Methoden

  • Live Hacking

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27. März 2017
Automotive, Digitlisierungsberatung, Projekte

Datenbank für die Visualisierung von Roboterdaten

Neuentwicklung und Migration einer Anwendung und der zugehörigen Datenbank für Visualisierung von Roboterdaten in das Rechenzentrum bei einem Automobilhersteller

Der Kunde

Unser Kunde ist einer der größten Hersteller von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen.

Die Aufgabe

Für die Fehlerfrüherkennung betreibt der Kunde ein Anwendungssystem. Die Anwendung bestehend aus einer PHP-Applikation auf einen Webserver sollte in das zentrale Rechenzentrum verlagert werden. Damit verbunden war der Wechsel vom Webserver Tomcat Apache zum Microsoft Internet Information Server einschließlich der erforderlichen Anpassungen für den Betrieb auf dem neuen Webserver.

Die Umsetzung

Zunächst erfolgte die Konzeption der Verlagerung mit der Ausformulierung und Planung der umzusetzenden Arbeitspakete.
Der Hardware-Nahe Teil besteht aus den mehreren tausend Robotern im Werk. Diese verfügen über ein Betriebssystem, auf dem eine Software läuft, die aktuelle Informationen über den jeweiligen Roboter an einen Server schickt. Dieser Text enthält größtenteils Fehlercodes und Erreichbarkeitsdaten der Maschine. Um die Stabilität des Anwendungssystems zu verbessern, erfolgte die Neuprogrammierung der Applikation für das Auslesen und Übermitteln der Roboterdaten als Windows Dienst.
Im Weiteren wurde die Webanwendung an die aktuelle Version der Laufzeitumgebung (PHP) angepasst und der Webserver von Apache Tomcat auf den Microsoft Internet Information Server umgestellt.
Im Anschluss daran wurde mit der Aktualisierung des Datenbankformats von Microsoft SQLServer 2000 auf Microsoft SQLServer 2008R2 und der Prüfung der Datenkonsistenz mit der Verlagerung begonnen.

Das Ergebnis

Im Ergebnis steht die Anwendung im zentralen Rechenzentrum unter einem gemanagten Betrieb zentral zur Verfügung.

Das Team

Projektteam: 1 Entwickler, 1 Tester

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

  • Microsoft SQL Server 2008 R2 (Datenbank)
  • PHP 5.4
  • Microsoft Internet Information Server (IIS)
  • Microsoft .Net, C#

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27. März 2017
Anforderungsmanagement, Öffentliche Auftraggeber, Softwareentwicklung

Mitgliederdaten sicher und dezentral verwalten

Konzeption und Realisierung eines webbasierten Systems zur Mitgliederdatenverwaltung

Der Kunde

Eine bundesweit/weltweit agierende Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Die Aufgabe

Bisher setzte die Körperschaft ein dezentrales Client-/ Server-System zur Verwaltung ihrer Mitgliederdaten ein. Der Datenabgleich zwischen den Verwaltungseinheiten erfolgte nicht immer zeitnah, so dass in den Verwaltungen keine einheitlichen und aktuellen Daten verfügbar standen. So waren z.B. Wechsel der Mitglieder zwischen den Verwaltungseinheiten umständlich und aufwändig, da die Daten systemübergreifend ausgetauscht werden mussten.

Die Umsetzung

Ziel des Projektes war, die Mitgliederdatenverwaltung in einem auf Webtechnologien basierten Umfeld zu einem modernen und ausbaufähigen Anwendungs- und Informationssystem für den Kunden auszubauen. Hierzu wurde eine zentrale, konsolidierte Datenhaltung eingeführt, die auf einen Anwendungs- und einen Reportingserver aufgeteilt wurde. Darüber hinaus sollte die problemlose Überführung des Altdatenbestandes in das neue System sichergestellt werden.

Weiterhin wurde ein modernes Web-Frontend mit dem Fokus entwickelt, dass auch IT fremde Benutzer (z.B. ehrenamtliche Mitarbeiter) sich schnell und einfach in den komplexen Prozessen zurechtfinden können.

Das Ergebnis

Eine webbasierte Mitgliederdatenverwaltung, die eine aktuelle Datenhaltung an allen Verwaltungseinheiten ermöglicht. Im Ergebnis arbeiten über 8800  Anwender weltweit mit dem modular aufgebauten Anwendungs- und Informationssystem. Es enthält:

  • Dokumentenmodul
  • Termine und Abrechnungsmodul
  • Modul für Nachrichten
  • Hotline

Projektdetails auf einen Blick

  • Laufzeit: 18 Monate
  • Projektteam: 2-6 Entwickler, 1-2 QS-Beauftragte

Eingesetzte Technologien (Auswahl)

  • Agiles Vorgehensmodell
  • Anwendung: Microsoft Internet Information Server 6.0
  • Datenbank & Reporting Services: SQL Server 2008 Enterprise Edition
  • Entrust IdentityGuard 9.0 (mit SQL Server 2005 Enterprise Edition, SP2)
  • Microsoft C# und ASP.NET/.NET Framework V3.5 mit AJAX

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20. Juni 2017
Agile Beratung und Entwicklung, Automotive, Qualitätsmanagement

Agile Open Innovation für eine Qualitätsoffensive

Für einen großen Automobilhersteller: Agile Entwicklung einer webbasierten Qualitätsanzeige

Der Kunde

Der Kunde ist einer der weltweit größten Hersteller von Automobolen, der neben seinen Produkten auch Service­leistungen bietet. Innovative Technologien sowie hohe Qualitätsansprüche spielen in allen Breichen des Unter­nehmens eine wichtige Rolle.

Das Projekt

Um den hohen Ansprüchen an Qualität und Sicherheit des Kunden gerecht zu werden, war es das Ziel, über ein Infosystem auftretende Fehler sowie weitere Qualitätsinformationen an diesen „Qualitäts-Toren“ in der Montage unmittelbar dem beschäftigten Werker zu visualsieren.

Dafür konzipierte und entwickelt die HEC in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller im Rahmen eines Innovationsprogramms sowohl eine App zur Erfassung der Fehler als auch eine web­basierte Lösung zur Anzeige der Informationen zu Montagefehlern für sogenannte „Qualitäts-Tore“ an den Montagebändern.

Die Anzeige der Informationen zu Montagefehlern oder anderen Mängeln (z.B. Schraube fehlt, Kratzer etc.) erfolgt über große Monitore, die am Ende der Montage-abschnitten aufgestellt wurden.

Die Herausforderung

Für die schnelle und zielgerichtete Entwicklung der Lösung hat sich unser Kunde für eine agile Entwicklunsgmethode nach Scrum entschieden. Für unseren Kunden war dies das erste Vorhaben in der agilen Projektwelt. So konnten die  Endanwender direkt in die Entwicklung einbezogen werden und ihre Ideen unmittelbar einbringen. Durch das gemeinsame, konzentrierte und zielgerichtete Arbeiten an der Lösung wurden die Ideen zügig umgesetzt und direkt verprobt.

Die Umsetzung & das Ergebnis

Das Projekt war das Initialvorhaben eines Innovationsprogramms mit hohen Erwartungen bei unserem Kunden. Im März 2016 startete der erste Sprint und durch zielorientiertes und effektives Arbeiten konnten wir die Erwartungen erfüllen.

Durch das agile Projektvorgehen, waren wir bereits nach wenigen Wochen in der Lage eine stabile erste Version der Qualitätsanzeige in der Produktion ans Band bringen.

Derzeit arbeiten wir an weiteren Funktionen des Systems und komplettieren es somit Step by Step.

Eingesetzte Technologien

  • Microsoft .NET Framework 4.5
  • NET Web API
  • NET MVC
  • MS SQL Server
  • AngularJS, Bootstrap, TypeScript
  • Internet Explorer 11

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