Neue Prozessteuerung für einen Stahlproduzenten - Industrie 4.0

Referenzen

Der Kunde

Unser Kunde Arce­lorMit­tal Bremen GmbH verfügt über hoch­­­mo­­derne Anla­­gen, mit denen mehr als 3,5 Millio­­nen Tonnen Rohstahl pro Jahr herge­­stellt und ansch­lie­­ßend zu warm- und kalt­­ge­walz­tem Flach­­stahl weiter­­ver­­ar­­bei­tet werden.

Die Herausforderung

Ziel des Gesam­t­vor­­ha­­bens war es, die bisher manu­ell gepräg­ten Abläufe für die Proben­ent­­nahme und Endver­­pa­­ckung zu auto­­ma­ti­­sie­ren und so die Produk­ti­vi­tät und die Arbeits­­be­­din­­gun­­gen zu verbes­­sern. Kern des Gesam­t­pro­jekts war die Errich­tung einer auto­­ma­ti­­schen Proben- und Verpa­­ckungs­­an­lage. Mit der Konzep­tion und Umset­­zung des erfor­­der­­li­chen IT-Systems für die Anla­­gen­­dis­­po­­si­tion und die Erzeu­­gung entspre­chen­­der Produk­ti­ons­­­mel­­dun­­gen an das Manu­fac­tu­ring Execu­tion System wurde die HEC beauf­­tragt. Dazu wurde von der HEC ein entspre­chen­­des Anwen­­dungs­­­sys­tem für:

  • die Mate­ri­al­dis­po­si­tion für die Schicht­pla­nung sowie die Reihung und Planung der Arbeitsplätze und
  • die Steue­rung und Bestä­ti­gung der Produk­ti­ons­schritte während der Mate­ri­al­be­ar­bei­tung erstellt.

Darüber hinaus wurde die Anwen­dung zur Prozess­steue­rung über Schnitt­stel­len in die IT-Land­schaft des Kunden einge­bet­tet. Somit wurde eine Anbin­dung an das Mate­ri­al­ver­bu­chungs­sys­tem und das Lager­ver­wal­tungs­sys­tem für die Stahl­coils geschaf­fen.
Neben der Desktopanwendung zur manuellen Materialdisposition wurde in einem zweiten Schritt eine automatische Verbuchung der Arbeitsschritte konzipiert und umgesetzt. Die Steuerung der Prozesse erfolgt dabei über parametrierbare Regeln. Eine neue Serverkomponente zur seriellen Synchronisation der Anlagendaten stellte die notwendige Zuverlässigkeit in der Kommunikation der neuen mit den bestehenden Systemen her.
Insgesamt konnte dadurch ein hoher Automatisierungsgrad und eine Erhöhung der Sicherheit der Mitarbeiter erreicht werden.

Die Umsetzung

Das Projekt wurde nach dem agilen Vorge­hens­mo­dell umge­setzt. Durch die kurzen Release-Zyklen bei der Erstel­lung der Lösung konn­ten dem Kunden konti­nu­ier­lich Arbeits­er­geb­nisse zur Verfü­gung gestellt werden, die anschlie­ßend in gemein­sa­men Reviews vali­diert wurden. Neben der Soft­ware wurde dabei auch die Spezi­fi­ka­tion stetig voran­ge­trie­ben. Basis der gesam­ten Umset­zung war das Lasten­heft mit den darin aufge­führ­ten Leis­tungs­merk­ma­len der zukünf­ti­gen Lösung.

Projektdaten auf einen Blick

  • Lauf­zeit: 9 Monate
  • Projekt­team: 4 MA
  • Bran­che: Indus­trie

Eingesetzte Technologien/Methoden

  • Agiles Vorge­hens­mo­dell
  • Erar­bei­tung des Product­back­logs auf Basis des Lasten­hef­tes des Auftrag­ge­bers
  • Erar­bei­tung eines Test­kon­zep­tes und Erstel­lung von Test­fäl­len
  • Erar­bei­tung der Soft­ware-Archi­tek­tur auf Basis
    Microsoft .NET 4.5 und Umsetzung in Microsoft C#
  • Einsatz von Oracle 11gR2

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Application Management, Digitalisierung