Was wiegen Flugzeuge? Neue Software für TUIfly

Referenzen

Neuentwicklung einer Software zum Berechnen des Zero-Fuel-Weight (ZFW) mit dem Scrum-Framework

Der Kunde

„Die TUIfly GmbH ist im Sommer 2007 aus der Zusam­­men­­füh­rung von Hapag-Lloyd Express (HLX) und Hapagfly hervor­­­ge­­gan­­gen. Die Flug­­ge­­sell­­schaft ist eine 100pro­­zen­tige Toch­ter­­ge­­sell­­schaft der TUI Group, des welt­weit führen­­den Touris­ti­k­­kon­­zerns mit Sitz in Hanno­­ver. TUIfly fliegt für TUI und andere Reise­­ver­­an­­stal­ter zu den klas­­si­­schen Urlaubs­re­­gio­­nen rund um das Mittel­­meer, auf die Kana­ri­­schen Inseln, auf die Kapver­­­den, nach Madeira und Ägyp­ten. Derzeit besteht die Flotte der TUIfly aus 41 Flug­­zeu­­gen des moder­­nen Typs Boeing 737. TUIfly bietet hohe Quali­tät zu fairen Prei­­sen und steht für Zuver­­läs­­sig­keit, Pünk­t­­lich­keit und Sicher­heit. TUIfly hat ihren Sitz am Flug­ha­­fen Hanno­­ver.“

Quelle: www.tuifly.com/de/service/unter­neh­men_tuifly.html

Die Aufgabe

Das Zero Fuel Weight (ZFW) eines Flug­zeu­ges soll mit einer neuen Anwen­dung berech­net werden. Im Zuge dieser Soft­ware-Entwick­lungs­auf­gabe soll der kunden­sei­tige Product Owner soweit ausge­bil­det werden, dass er in der Lage ist, als Produkt­part­ner die Themen für das Deve­lop­ment-Team bereit­zu­hal­ten. Ebenso soll das Know-how in agiler Soft­ware-Entwick­lung bei der kunden­sei­ti­gen IT-Abtei­lung aufge­baut werden.

Die Umsetzung



Zur Erfül­lung der Aufgabe wurde ein Projekt-Team über drei betei­ligte Unter­neh­men gebil­det:

Der Kunde TUIfly stellte Product Owner und Exper­ten der TUIfly IT-Abtei­lung zur Verfü­gung, die neusta soft­ware deve­lop­ment über­nahm die Soft­wa­re­ent­wick­lung, die HEC  stellte den Scrum Master für das agile Coaching.

Es wurden Entwick­lungs­pha­sen (Sprints) von 1 Woche Dauer abge­hal­ten. Eine tägli­che Abstim­mung des Teams fand über Video­kon­fe­renz statt. Meetings zur Demo des Sprint-Ergeb­nis­ses, zum Feed­back der Stake­hol­der, Heraus­ar­bei­ten von Verbes­se­rungs­maß­nah­men und zur Vorbe­rei­tung von anste­hen­den Entwick­lungs­the­men wurden einmal pro Woche in Hanno­ver durch­ge­führt.

Projektdetails

  • Sprint­dauer 1 Woche
  • Projekt­dauer Nov 2016 – Jan 2017
  • Soft­ware-Entwick­lung Offsite in Bremen
  • Schu­lung von Product Owner und Kunden IT
  • Verwen­dung von Story Points ohne zeit­li­chen Aufwand

Einge­setzte Tech­no­lo­gien (Auswahl)

  • Scrum Frame­work
  • Jira Agile Boards
  • Jira Release Prognose
 

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Das Ergebnis

Der Product Owner wurde im Schrei­ben von User Storys geschult und in der Anwen­dung der „Story Slicing“-Methode, um die wert­vollste Vari­an­ten einer User Story heraus­zu­ar­bei­ten. Eine effek­tive Verwal­tung des Product Back­logs wurde vermit­telt, auch die Arbeit mit Back­log Items hinsicht­lich benö­tig­tem Detail­grad und Rang­ord­nung.
Die Aufnahme und Verarbeitung von Feedback zu Backlog-Items wurde unterrichtet, ebenso die Bedeutung der
Definition of Ready, der Definition of Done, die Anwendung der INVEST-Kriterien, sowie die Verwendung von Story Points. Die Release-Planung basierend auf der Velocity des Development-Teams und der Größe des Release Backlogs wurde erläutert und vom Product Owner erfolgreich angewendet. Es wurde gezeigt, wie Verbesserungsmaßnahmen zur Produktivitätserhöhung und zum Abstellen von Hindernissen herausgearbeitet werden können.