Ein Logistik-Projekt aus Kundensicht: Hansetrans

Referenzen

Das Projekt

Neuent­wick­­­lung einer Web-Appli­­­ka­tion mit mobi­­­ler Anbin­­­dung für den Direk­t­trans­­­port und die Distri­­­bu­tion

Der Kunde


Die HANSETRANS Hansea­ti­sche Trans­port­ge­sell­schaft mbH (kurz HANSETRANS Güter­taxi) steht seit über 40 Jahren für Komplett­dienst­leis­tun­gen rund um den Trans­port. HANSETRANS Güter­taxi hat sich dabei auf regio­nale Distri­bu­tion sowie auf indi­vi­du­elle Direkt­trans­porte spezia­li­siert, für die mitt­ler­weile rd. 100 Mitar­bei­tende und über 550 Trans­port­fahr­zeuge im Einsatz sind. Orga­ni­siert werden die Trans­porte und die damit verbun­de­nen Dienst­leis­tun­gen aus 13 deut­schen Nieder­las­sun­gen. Vorran­gi­ges Ziel der HANSETRANS Güter­taxi ist es, die Effi­zi­enz und den Kunden­ser­vice konti­nu­ier­lich zu verbes­sern.

Daniel Lang­hann, IT-Projekt­lei­ter von HANSETRANS Güter­taxi, spricht über die Zusam­men­ar­beit mit der HEC.

Interview mit Daniel Langhann

Daniel, wie seid ihr mit der HEC zusam­­men­­ge­­kom­­men?

Wie viele Logis­ti­k­un­ter­­neh­­men beschäf­ti­­gen auch wir uns inten­­siv mit der Digi­ta­­li­­sie­rung und deren Auswir­­kun­­gen auf unsere Geschäftspro­­zesse. Da es für uns als Logis­ti­k­­dienst­leis­ter essen­ti­ell ist, im Bereich IT und Soft­­ware wett­­be­werbs­­fä­hig zu sein und zu blei­­ben, haben wir uns für eine umfas­­sende Über­ar­­bei­tung unse­­rer IT entschie­­den. Als Vorbe­rei­tung für das eigent­­li­che IT-Projekt plan­ten wir, unsere Geschäftspro­­zesse an mehre­ren Stan­d­or­ten zu doku­­men­tie­ren und ansch­lie­­ßend auf Verbes­­se­rungs­­­po­ten­tial hin zu analy­­sie­ren. Hier kamen wir auf die HEC, die nach unse­­rer Einschät­­zung u.a. im Bereich Anfor­­de­rungs­­­ma­na­­ge­­ment sehr gut aufge­­stellt ist, und führ­ten gemein­­sam einen Work­­shop durch.

Kannst du uns was zu den Erge­b­­nis­­sen des Work­­shops sagen?

Wir stell­ten tatsäch­­lich in diesem Work­­shop fest, dass unsere Geschäftspro­­zesse im Grunde funk­tio­­nie­ren und zu uns passen, aber digi­tal unter­­stützt werden müssen.

Wie habt ihr die Aufga­­ben prio­ri­­siert?

Entwi­­ckelt wird eine Web-Appli­­ka­tion mit einer mobi­len Anbin­­dung für den Bereich Direk­t­trans­­port und Distri­­bu­tion, die glei­cher­­ma­­ßen von Kunden, Dienst­leis­tern und HANSETRANS-Mitar­­bei­tern genutzt werden soll. Und diese sollte von einem IT-Dienst­leis­ter entwi­­ckelt werden. Dabei ist es für uns wich­tig, vorran­­gig das Kern­­ge­schäft – also die Trans­­por­t­lo­­gis­tik – sauber in der IT abzu­­bil­­den. Ansch­lie­­ßend kümmern wir uns um Sekun­­där- und Unter­­stüt­­zungs­­pro­­zesse.

Für welche Verfah­rens­­weise habt ihr euch bei der Entwick­­lung entschie­­den?

Geplant war eigent­­lich der klas­­si­­sche Weg, d.h., dass man erst die Ist-Zustände aufnimmt, das Soll formu­­liert, Lasten­­hefte schreibt und dann in ein Bieter­­ver­­fah­ren einsteigt. Am Ende wird diese Anwen­­dung nun aber von der HEC nach dem agilen Frame­work Scrum entwi­­ckelt.

Wie kam es zu diesem Sinnes­wan­del?

Im Grunde war uns klar, dass eine derart komplexe Soft­ware nicht nach dem Wasser­fall­prin­zip entwi­ckelt werden kann. Zu oft ändern sich die Anfor­de­run­gen und zu wenig abseh­bar sind Zeit­schiene und Preis. Wir hatten aller­dings bei HANSETRANS Güter­taxi noch keine Erfah­rung mit Scrum und agiler Entwick­lung, so dass wir erst­mal bei Frank Düster­beck in der HEC einen Work­shop zur moder­nen Soft­ware-Entwick­lung besuch­ten.  Wir kann­ten zu diesem Zeit­punkt schon Ulf Mewe, der die erste Phase des Projekts beglei­tet hat und mit dem wir eine sehr gute und vor allem koope­ra­tive Geschäfts­be­zie­hung aufge­baut haben. Das passte – so dass wir uns dann für die HEC und damit auch für die agile Entwick­lung der Soft­ware entschie­den haben.

Was sind aus deiner Sicht die Vorteile dieser Methode?

Scrum hat objek­tive Vorteile – nämlich die Schnel­lig­keit  und die konti­nu­ier­li­che Orien­tie­rung an den Bedürf­nis­sen der tatsäch­li­chen Nutzer. Das Erstel­len eines Lasten­hefts und der damit verbun­dene Aufwand in Bezug auf das Erhe­ben von Anfor­de­run­gen kostet Zeit und damit Geld. Vieles lässt sich im Vorfeld eines IT-Projekts nicht hinrei­chend zuver­läs­sig planen. Mit Scrum orien­tie­ren wir uns grund­sätz­lich an den aktu­ells­ten Erkennt­nis­sen und können auf Verän­de­run­gen flexi­bel reagie­ren. Darüber hinaus bin ich als Product Owner ganz nah am Entwick­lungs­ge­sche­hen und drei Tage pro Woche bei der HEC im Team. Wir bespre­chen Anfor­de­run­gen, die danach zügig im Entwick­lungs­sprint umge­setzt werden. Alle zwei Wochen betrach­ten wir die Ergeb­nisse und erhal­ten schnell lauf­fä­hige Produkte und Rück­mel­dun­gen von den Benut­zern.

Wie ist dein Eindruck von der HEC?

Wie schon gesagt, bin ich als Product Owner ins Entwick­ler­team inte­griert und kann Anfor­de­run­gen und deren Prio­ri­sie­rung steu­ern. Dabei erhalte ich natür­lich einen tiefen Einblick ins Team und die Arbeit, alles ist sehr trans­pa­rent und zeugt von hohem gegen­sei­ti­gem Vertrauen. Das halte ich nicht für selbst­ver­ständ­lich.

Mit Fehlern wird offen umge­gan­gen, die Produk­t­er­geb­nisse sind immer quali­ta­tiv hoch­wer­tig. Ich bin mir sicher, dass wir mit einer klas­si­schen Vorge­hens­weise noch nicht ansatz­weise so viele funk­tio­nie­rende Anwen­dungs­ele­mente hätten wie jetzt. Wir sind sehr zufrie­den mit „unse­rem“ Team und damit auch mit der ganzen Company.

Vielen Dank für das Gespräch!

Projektdetails auf einen Blick



 

  • Sprint­dauer 2 Wochen
  • Projek­t­­start Work­­shops April 2016
  • Projek­t­­start Entwick­­lung Februar 2017
  • Soft­­ware-Entwick­­lung Offsite in Bremen
  • Schu­­lung von Product Owner
  • Verwen­­dung von Story Points ohne zeit­­li­chen Aufwand

Die eingesetzten Methoden und Technologien

  • Scrum Frame­work
  • Jira Agile Boards




     

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