#5 Trend für digitale Logistik

Prozessdigitalisierung mit durchdachten IT-Architekturen

Gewinne lassen sich in der Logis­tik und im Supply Chain Manage­ment viel­fach nur durch die Opti­mie­rung von Abläu­fen stei­gern. Unter­neh­men müssen ihre Geschäfts­ab­läufe digi­ta­li­sie­ren, um Poten­zi­ale in Kosten­ef­fi­zi­enz und Umsatz­stei­ge­rung auszu­schöp­fen. Digi­­tale Prozesse sind in der Regel effi­­zi­en­ter und bilden die Voraus­­set­­zung für neue Produkte und Dienst­leis­tun­­gen.

Was bedeutet das für die Logistik?

Unver­zicht­bar ist es, dabei auch die inner­be­trieb­li­chen Silos abzu­bauen. Manche größe­ren Logis­tik­un­ter­neh­men stütz­ten sich auf zwan­zig oder mehr IT-Systeme. Das Neben­ein­an­der der Programme verur­sacht Infor­ma­ti­ons­ver­zö­ge­run­gen und hohe Kosten für Schnitt­stel­len, Wartung und Upgrades. Plus eine Menge Ärger.

Die beste Lösung ist oftmals eine kolla­bo­ra­tive Netz­werk-Platt­form, die die Supply Chain Work­flows produk­ti­ons-, abtei­lungs- und unter­neh­mens­über­grei­fend zugäng­lich macht. Ziel ist die Inte­gra­tion der verschie­de­nen Systeme und damit das Zusam­men­füh­ren der darin enthal­te­nen Infor­ma­ti­o­nen. Die Kunden profi­tie­ren am Ende von dem reibungs­lo­se­ren und indi­vi­du­a­li­sier­ten Service.

 

Welche Lösungen hat die HEC gefunden?

Bild von eisernen und leicht verrosteten Containerschlössern.

IT-Landkarte

Alle Anwen­dun­gen im Überblick

Hier eine neue Hard­ware, da ein weite­res Soft­wa­re­pro­gramm – bei vielen Unter­neh­men wächst die IT-Struk­tur unge­steu­ert über Jahre hinweg. Die Gefahr dabei: Programme und Kompo­nen­ten arbei­ten nicht mehr reibungs­los zusam­men, Aktu­a­li­sie­run­gen werden schwie­rig und Sicher­heits­lü­cken entste­hen. Für den Schiffs­mak­ler und Linie­n­agen­ten Peter W. Lampke GmbH & Co. KG hat die HEC einen „Digi­ta­li­sie­rungs­be­bau­ungs­plan“ entwi­ckelt. An diesem Leit­fa­den für die gesam­te IT-Infra­­struk­tur orien­tiert sich künf­tig, wer Hard­ware und Soft­wa­re­lö­sun­gen beschaf­fen und einfüh­ren will.

Verbesserung der Zusammenarbeit

Eine App für alle Doku­mente

Ein Seeha­­fen- und Logis­ti­k­­dienst­leis­ter mit Sitz in Bremen – rund 11.700 Mita­r­­bei­tende an zehn Stan­d­or­ten welt­weit. Sie alle sollen schnell und einfach an jedes Doku­ment des Unter­neh­mens heran­kom­men können. Das Entwick­lungs­team der HEC hat das Micro­soft-Tool Power Apps genutzt, um Doku­mente über eine Kate­go­ri­en­su­che auffind­bar zu machen oder in einer dyna­mi­schen Prozess­land­karte des Unter­neh­men ange­zeigt zu bekom­men. Eine App, wenige Klicks – und das gesuchte Doku­ment ist da!

Bild von einem grünen LKW von vorne.

Webbasiertes Informations- und Transportmanagement

Mobile App für Fahrer und Kunden

Wie lassen sich äußerst indi­vi­du­elle Trans­port­dienst­leis­tun­gen für Kunden effi­zi­ent orga­ni­sie­ren? Für HANSE­TRANS Güter­taxi hat die HEC ein cloud­ba­sier­tes Trans­port-Manage­ment-System geschaf­fen. Zu jeder Zeit können sich die Güter­taxi-Fahrer über ihr Smart­phone in eine mobile App (HIT Mobile) einlog­gen, um Fahr­ten anzu­neh­men. Kunden – in diesem Fall Baumärkte – können hier­über ihre Bestel­lun­gen einge­ben. Und die HANSE­TRANS-Mita­r­bei­ter behal­ten immer den Über­blick über Trans­port und Distri­bu­tion.

Zwei LKW überqueren eine Brücke

Prozessoptimierung

Genau wissen was man digi­ta­li­siert

Digi­tale Inno­va­ti­o­nen sind am besten in einem Umfeld möglich, in dem die Arbeits­ab­läufe, Daten und Tech­no­lo­gien voll­stän­dig bekannt, durch­dacht und digi­tal abge­bil­det sind. Am Anfang steht oft die Erfas­sung und Opti­mie­rung der Prozesse. Diesen Ansatz hat die HEC beim Kunden HANSE­TRANS Güter­taxi gewählt. Als Grund­lage für ein neues TMS hat die HEC zunächst alle Abläufe und Arbeits­wei­sen in den vier Nieder­las­sun­gen erho­ben und doku­men­tiert (u. a. mit der Methode des Story Mappings). Erst auf dieser Basis konn­ten die Prozesse auf ihr Digi­ta­li­sie­rungs­po­ten­tial hin unter­sucht werden.