Ablauf des Sprint Planning

Blog – Technik & Methoden
Verfasst von Konstanze Wilschewski, Konstanze Steinhausen am 04. Juni 2018

Was kann in diesem Sprint fertiggestellt werden?

Im Sprint Plan­ning tref­fen sich Produkt Owner, Scrum Master und das Entwick­ler­team zu Beginn eines jeden Sprints, um diesen zu planen. Das Meeting wird in zwei Teile unter­glie­dert.

Im ersten Schritt wird fest­ge­legt, welche Items im Sprint fertig­ge­stellt werden sollen. Hierzu ist es wich­tig, ausrei­chend Infor­ma­tio­nen über das Product Back­log, den aktu­el­len Entwick­lungs­stand des Produk­tes, die bishe­rige Durch­lauf­ge­schwin­dig­keit der Items (Velo­city) und die zur Verfü­gung stehen­den Arbeits­stun­den der Entwick­ler für den nächs­ten Sprint zu haben.

Der Product Owner stellt zuerst seine Sprint­vi­sion und die Items vor, die er umge­setzt haben möchte. Diese Items befin­den sich an obers­ter Stelle des Product Back­logs und sind nach Wich­tig­keit sortiert. Sofern nicht schon im Vorfeld getan, erklärt er zu jedem Item die Hinter­gründe und fach­li­chen Anfor­de­run­gen. Das Entwick­ler­team stellt dazu Fragen, um ein gemein­sa­mes Verständ­nis über die Items zu erlan­gen. Der Scrum Master achtet dabei darauf, dass zu tief­ge­hende tech­ni­sche Details zunächst ausge­klam­mert werden. Ist ein gemein­sa­mes Verständ­nis über die Items herge­stellt worden, über­prüft das Team, ob die Komple­xi­tät des jewei­li­gen Items rich­tig einge­schätzt wurde. Ist das nicht der Fall, muss das Item neu bewer­tet werden.

Items, die in das Sprint Back­log wandern, müssen den Status „ready“ besit­zen. Dieser bedeu­tet, dass die Items für die Entwick­lung ausrei­chend defi­niert sind. Das Entwick­lungs­team füllt das Sprint Back­log so auf, dass es das Gefühl hat, für den nächs­ten Sprint ausge­las­tet zu sein.

Zum Abschluss des ersten Teils des Plan­nings formu­liert das gesamte Team gemein­sam ein Sprint­ziel, an welchem sich das Entwick­lungs­team ausrich­tet, wenn es im Sprint Hinder­nisse gibt.

Wie wird die Arbeit im Sprint erledigt?

Im zwei­ten Teil erar­bei­tet das Entwick­ler­team, wie die Items im Detail umge­setzt werden. Dazu werden Tasks defi­niert. Auch hier steht im Fokus, ein gemein­sa­mes Verständ­nis im Team zu erlan­gen, dies­mal aber über die tech­ni­sche Umset­zung. Gege­be­nen­falls entste­hen dabei Rück­fra­gen, die mit dem Product Owner geklärt werden. Sind die Tasks fertig defi­niert, werden die Items mit ihren Unter­auf­ga­ben an das Taskboard nach prio­ri­sier­ter Reihen­folge ange­bracht, und der Sprint kann gest­ar­tet werden.

Alles im Blick

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