HEC Blog: Technik & Methoden
Verfasst von Christian Seedig am 26. Juli 2018

Retro auf das Gelernte

„Scrum funzt“ war einer der vielen posi­ti­ven Kommen­tare, die wir im Nach­gang des Scrum-Projekt Plan­spiels von den Teil­neh­men­den gehört haben.

Retromethode World Café

Um uns als Orga­ni­sa­ti­ons­team zu verbes­sern und aus den letz­ten Wochen zu lernen, haben wir die letzte Retro­spek­tive mit allen Teil­neh­men­den gemein­schaft­lich durch­ge­führt. Als Format haben wir uns für ein World Café entschie­den. Dazu haben wir sechs unter­schied­li­che Statio­nen geschaf­fen, an denen jeweils eine bestimmte Frage in klei­nen Grup­pen disku­tiert wurde. Diese aus unter­schied­li­chen Teams zusam­men­ge­setz­ten Grup­pen wech­seln im Takt von eini­gen Minu­ten die Station. Neben den Fragen zur Verbes­se­rung der Orga­ni­sa­tion und zu Vorbe­rei­tung auf die Arbeit mit Scrum wurden auch Fragen danach gestellt, was die Teil­neh­mer im Projekt beson­ders beschäf­tigt hat und welche Über­ra­schun­gen sie erlebt haben.

Für jede Station gab es einen Betreuer, der jeder nach­fol­gen­den Gruppe die Inhalte der bereits geführ­ten Diskus­sio­nen vorge­stellt hat. Das Format hat zu jeder Frage­stel­lung tolle Ergeb­nisse gelie­fert, die dabei helfen werden, das Plan­spiel zu verbes­sern und die Teams im nächs­ten Jahr noch besser auf Ihre Aufgabe vorzu­be­rei­ten.

Sichtweise des Coaches auf die Lernerfolge

Aus der Sicht der Coaches, also auch aus meiner, war natür­lich sehr wich­tig, zu erfah­ren, was die Teil­neh­men­den in diesem Projekt gelernt hatten.

Neben tech­no­lo­gi­schen Aspek­ten, wie die Arbeit mit der Quell­co­de­ver­wal­tung git und dem Schrei­ben von Unit-Tests, konn­ten auch viele Einbli­cke in die Arbeit in einem Team gewon­nen werden und wie Menschen in bestimm­ten Situa­tio­nen funk­tio­nie­ren. Im Verlaufe des Projek­tes wurden alle Teil­neh­mer immer besser darin ihr agiles Mind­set zum Ausdruck zu brin­gen. Während des gesam­ten Projek­tes war die Pünkt­lich­keit immer wieder ein Thema. Im weite­ren Verlauf wurden die daraus resul­tie­ren­den Schwie­rig­kei­ten dann auch direkt von den Team­mit­glie­dern ange­spro­chen und sich gegen­sei­ti­ges Feed­back dazu gege­ben.

Sichtweise der Teilnehmenden Umschüler auf die Lernerfolge

Kurz vor dem letz­ten Work­shop haben wir die Teil­neh­mer gebe­ten an einer kurzen Umfrage teil­zu­neh­men, bei der wir die Aspekte der persön­li­chen sowie tech­ni­schen Weiter­ent­wick­lung den Spaß­fak­tor im Projekt und den Wohl­fühl­fak­tor bei einer Arbeit nach der Scrum Methode abge­fragt haben. Die Ergeb­nisse waren sehr erfreu­lich: In allen Kate­go­rien konn­ten durch­schnitt­lich mindes­tens 7 von 9 Punk­ten erreicht werden. Beson­ders erfreu­lich sind die 8,2 Punkte bei der Frage, in wie weit die Teil­neh­mer aus den Erfah­run­gen der letz­ten Wochen einen Nutzen für die Zukunft ziehen konn­ten. 8,2 von 9 – offen­sicht­lich haben wir also eini­ges rich­tig gemacht. Ähnlich fiel die Gesamt­be­ur­tei­lung aus, die bei 8,8 Punk­ten lag. Die Ergeb­nisse haben wir zur Visua­li­sie­rung in einem Spider­web Diagramm fest­ge­hal­ten und mit einer gehö­ri­gen Portion Stolz im Flur des IT Bildungs­hau­ses an die Wand gehängt.

Schluss

Als Geschichts­schrei­ber für dieses Projekt bedanke ich mich für die tolle Zeit, die wir zusam­men hatten, und natür­lich ganz beson­ders beim Orga­ni­sa­ti­ons­team des IT Bildungs­hau­ses Konstanze, Gabi und Wiebke!

Vorschau

Das nächste Scrum-Projekt Plan­spiel wird im Früh­ling 2019 statt­fin­den, mit neuen Umschü­lern und Umschü­le­rin­nen als Entwick­ler, neuen exter­nen POs und ScrumMas­tern, die Scrum in der Praxis erpro­ben wollen, und mit bewähr­ten Coaches aus der HEC.