New Work und Augmented Reality bei der BEGO

Blog – Technik & Methoden
Verfasst von Malte Wellmann am 26. Februar 2019
New Work, new Views: Agiliät und AR

HEC Experten informierten beim BEGO International Sales Symposium

Das Thema waren neue Arbeits­for­men und Augmen­ted Reality

„Stel­len Sie sich vor, Sie stehen im 3D-Kino auf und laufen in den Film hinein“, erklärte HEC Entwick­ler Malte Well­mann den rund sieb­zig Gästen des 55. BEGO Inter­na­tio­nal Sales Sympo­sium (BISS) das Gefühl, das sich mit Hilfe einer Augmen­ted Reality-Brille einstellt. Bei der inter­na­tio­na­len Vertriebs­ta­gung ging es neben neuen Tech­no­lo­gien auch um neue Arbeits­for­men. Der Bremer Dental­s­pe­zia­list BEGO hatte Exper­ten von der HEC GmbH und ihrer Toch­ter­firma Kurs­wech­sel GmbH als Refe­ren­ten zu dem zwei­tä­gi­gen Sympo­sium einge­la­den.
 

Andrea Kuhfuß, Agile Coach bei Kurs­wech­sel, führte am ersten Tag die Händ­ler aus aller Welt in den „New Work“-Gedan­ken ein. Sie machte unter ande­rem deut­lich, dass ein koope­ra­ti­ves Mitein­an­der in cross-funk­tio­na­len Teams sowie stän­di­ges Lernen in Zeiten digi­ta­ler Trans­for­ma­tion entschei­dend und ein hohes Maß an Flexi­bi­li­tät und Neugierde wich­tig sind, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Anhand verschie­de­ner konkre­ter Beispiele gab sie einen umfas­sen­den Über­blick über agili­täts­för­dernde Metho­den und Einstel­lun­gen.

AR-Apps sind komplett inter­ak­tiv

Zukunfts­tech­no­lo­gien präsen­tier­ten Lucia Mende­lova und Malte Well­mann, Exper­ten für Augmen­ted Reality (AR) und Virtual Reality (VR) bei HEC. „Unsere AR- und VR-Apps sind keine Filme, sondern komplett inter­ak­tiv und Sie können Ihre Erfah­rung selbst steu­ern“, erklärte Malte Well­mann die Tech­no­lo­gie.

Die AR- und VR-Tech­no­lo­gie macht sich einen opti­schen Trick zunutze. Diese Tech­no­lo­gie arbei­tet mit dem stereo­sko­pi­schen Sehen: Es werden Bilder wieder­ge­ge­ben, die dem mensch­li­chen Gehirn einen räum­li­chen Eindruck von Tiefe vorgau­keln, der physi­ka­lisch nicht vorhan­den ist. Der Effekt entsteht, weil ähnlich wie im 3D-Kino für beide Augen ein eige­nes Bild erzeugt wird. Nur schaut man bei AR/VR nicht auf eine Lein­wand, sondern bewegt sich frei durch die drei­di­men­sio­nale Welt.

"Die Welt ist plötz­lich digi­tal - und fühlt sich trotz­dem natür­lich an"

Nach dem Vortrag konn­ten die Teil­neh­men­den selbst eine Augmen­ted Reality-Brille aufset­zen und sich begeis­tern lassen. „Wir konn­ten den Gästen Videos zeigen und damit die Anwen­dungs­fälle der AR- und VR-Tech­no­lo­gie nahe­brin­gen. Aber wenn man die Brille selbst aufsetzt und die Welt um einen herum ist plötz­lich digi­tal und fühlt sich trotz­dem natür­lich an – dann ist dieses Gefühl unbe­schreib­lich“, schwärmt AV/VR-Spezia­lis­tin Lucia Mende­lova. „Alles scheint greif­bar zu sein. Das sollte jeder selbst erle­ben!“

Auch ein prak­ti­sches Anwen­dungs­feld machte Malte Well­mann aus: „In der Bauwirt­schaft werden Visua­li­sie­run­gen in einer Quali­tät erreicht, die ohne diese Tech­nik nicht möglich sind.“ So kann zum Beispiel ein noch nicht gebau­tes Gebäude betre­ten und nach den eige­nen Vorstel­lun­gen einge­rich­tet werden. „Hier können Bauher­rin­nen und -herren erle­ben, wie ihr neues Haus ausse­hen könnte, wie die Küche sich in den Raum fügt und ob es viel­leicht doch die größere Couch im neuen Wohn­zim­mer sein darf. Und ist eigent­lich genug Platz zwischen Wasch­tisch und Bade­wanne?“, gibt Well­mann Beispiele. „Was Innen­ar­chi­tek­ten über lange Zeit aus Erfah­rung lernen muss­ten, können Sie nun schnell in der Brille simu­lie­ren und direkt einschät­zen.“

Hilfe für Service­mit­ar­bei­ter

Mende­lova und Well­mann zeig­ten noch weitere Anwen­dungs­ge­biete von AR und VR. Für tech­ni­sche Service­mit­ar­bei­ter kann sie eine große Erleich­te­rung bedeu­ten: Sie können direkt einge­blen­det bekom­men, wo sie welche Schal­ter drücken müssen. Das geht entwe­der auto­ma­tisch mit der Brille. Oder es wird ein weite­rer Mitar­bei­ter zuge­schal­tet. Dieser sieht mit der Brille quasi durch die Augen des Mitar­bei­ters vor Ort und kann direkt in dieser Reali­tät mit ihm Kontakt aufneh­men.

Lucia Mende­lova beschrieb zudem, wie tech­ni­sche Anla­gen durch die Kombi­na­tion von AR und Predic­tive Main­te­nance in Stand gehal­ten werden können: „Die künst­li­che Intel­li­genz berech­net, welche Maschine in Zukunft ausfal­len könnte, weil wieder­keh­rende Muster in den Mess­wer­ten von Senso­ren ermit­telt werden, die sich bereits vor ande­ren Fehler­fäl­len abge­zeich­net haben. Ein Tech­ni­ker setzt dann die Brille auf und sieht genau, wo er nach einem poten­zi­el­len Fehler suchen muss.“ Durch die AR-Tech­nik unter­stützt, spart sich der Tech­ni­ker die Orien­tie­rung auf der Anlage und ein Bauteil kann repa­riert werden, bevor ein Scha­den entsteht.

Link

https://www.bego.com/de/aktu­el­les/bego-news/das-bego-inter­na­tio­nal-sales-sympo­sium-2019-unter-dem-motto-new-work-new-ways-1/