Die HEC auf der Basta! – Wer rastet, der schafft nichts, …

Blog – Technik und Methoden
Verfasst von Carsten Cordes am 9. Oktober 2018

… zumindest schafft er oder sie nichts nichts qualitativ Hochwertiges.

Wer in der Softwareentwicklung Qualität liefern will, muss kontinuierlich auf dem Laufenden bleiben. Ständig werden neue Frameworks, Techniken und Methoden entwickelt, die es zu lernen und zu meistern gilt. Aus dem Grund nehmen wir seit Jahren mit einem eigenen Stand und als Speaker an der Basta!-Konferenz (basta.net#) teil. So auch 2018 vom 24.-27. September in Mainz.

Auf der Basta! trifft sich die deutschsprachige .Net-Community, um dort Kontakte zu knüpfen, sich über Neuigkeiten im Microsoft-Umfeld zu informieren und Ideen auszutauschen. Die Schwerpunkte der Konferenz umfassen dabei einerseits technischen Themen, wie die Entwicklung in den Programmiersprachen C#, JavaScript und Typescript und die Verwendung des .Net-Frameworks. Andererseits werden auch allerhand nicht-technische Themen behandelt, die in der Softwareentwicklung eine Rolle spielen, z.B. Projektmanagement, agile Entwicklung und Fehlerkultur.

Für die HEC bietet die Basta! eine wertvolle Gelegenheit, mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten und sich über aktuelle Trends auszutauschen.

Diese drei Vorträge haben wir beigesteuert:

  • Ina Einemann berichtete in ihrem Talk “Product Owner Paul oder wie erstelle ich richtig gute Anforderungen?” über die typischen Probleme, die die SCRUM-Rolle des Product Owners mit sich bringt. Oft ist es schwierig, alle Wünsche des Kunden zu erkennen und so aufzubereiten, dass ein Entwicklerteam direkt mit der Entwicklung beginnen kann. Anhand des fiktiven Product Owners Paul erklärte sie den Zuschauern, wie man solche Kundenanforderungen systematisch ermitteln und richtig in handhabbare User-Stories übersetzt, die dann vom Entwickler Team umgesetzt werden können.
  • Im Gegensatz dazu konzentrierte sich Rico Saßen in seinem Vortrag “Qualität schaffen nur Könner – richtig gut entwickeln lernen“ ganz auf die Entwickler. Damit man qualitativ hochwertige Software entwickeln kann, ist es notwendig, immer am Puls der Zeit zu bleiben und sich ständig fortzubilden. In dem Vortrag wurden deshalb Methoden und Techniken vorgestellt, die einem Entwickler helfen, sich neues Wissen zu erarbeiten und vorhandenes Wissen zu festigen. Zu den vorgestellten Methoden zählen Katas, Randoris, Pair- und Mob-Programming und Communities of Practice. Da sich nur die wenigsten unter diesen Begriffen etwas vorstellen können, gab es auch Tipps, wie diese Methoden in Unternehmen kommuniziert und umgesetzt werden können.
  • Im dritten Vortrag “IT-Sicherheit und agile Entwicklung? Geht das? Sicher!”  sprach Carsten Cordes darüber, wie das Thema Cybersecurity in Softwareprojekten berücksichtigt werden kann. Derzeit ist es leider noch üblich, Sicherheit – wenn überhaupt – am Ende der Entwicklung durch einen sogenannten Penetrationstest zu überprüfen. Im schlimmsten Fall werden so kritische Fehler erst sehr spät bemerkt und müssen aufwändig behoben werden. Eine Lösung dafür ist “Security Aware Development”. Bei diesem Vorgehensmodell wird das Thema Sicherheit kontinuierlich im ganzen Entwicklungszeitraum berücksichtigt und Fehler werden frühzeitig erkannt.

Nach vielen interessanten Vorträgen und Gesprächen bildete eine Verlosung verschiedener Sachpreise der beteiligten Unternehmen das große Finale der Konferenz. Nach einer spannenden Ziehung konnten sich zwei Gewinner über Workshops der HEC zum Thema “Moderne Softwareentwicklung” freuen.

Insgesamt ist die Basta! für uns  immer wieder eine tolle Gelegenheit, neue Dinge zu lernen. Gleichzeitig bietet sie uns auch die Möglichkeit, unsere 30-jährige Erfahrung und unsere Expertise einzubringen und so auch anderen bei ihren Problemen zu helfen. Für uns sind Konferenzen wie die Basta! einer der besten Wege, um dafür zu sorgen, dass die HEC eben nicht rastet und auch in Zukunft qualitativ hochwertige Arbeit leistet.