Alles im oder auf dem Fluss – eine Retrospektive mit Alma

Blog – Aus der HEC
Verfasst von Juliane Plath am 13. September 2018

Ein wich­ti­ges Arte­fakt im Scrum Prozess ist die Retrospektive. Im Unterschied zum Review, in dem der Fokus auf dem Produkt oder dessen Inkrement liegt und dem, was im vergangenen Sprint entwickelt worden ist, geht es in der Retrospektive (Insider dürfen Retro sagen) um das Team. Wie lief der letzte Sprint? Wie war die Zusammenarbeit? Was war gut, wo lagen Hindernisse?

Eine der wich­tigs­ten Regeln ist die Las-Vegas-Regel: What happens in a Retro, stays in a Retro. Dafür bedarf es eines geschützten Raums, in dem jedes Teammitglied, moderiert vom Scrum Master, die Möglichkeit hat, offen, wertschätzend und ohne Scheu zu sprechen. Unser SharePoint-Team hat sich diesmal einen ganz besonderen Raum gesucht, nämlich die Fähre Alma, die seit ein paar Wochen die Bremer Überseestadt über das Wasser erschließt. Sie pendelt zwischen dem Landmarktower im Norden der Überseestadt und dem Weserstadion in der Innenstadt. Hin und zurück sind das 80 min, was eine perfekte Retrodauer ist.

Tags­über durch­ge­führt, gab es auch nicht zu viele Zaungäste, denn erfah­rungs­ge­mäß hat Alma zu den Kern­ar­beits­zei­ten deut­lich mehr zu tun als nach­mit­tags um drei. Alle Team­mit­glie­der kamen darin über­ein, dass ein Wech­sel der Loka­li­tät und der Blick aufs Wasser einer Retro­spek­tive noch einmal einen ganz ande­ren Rahmen gibt. Mit freiem Kopf, außer­halb der Büros und fern jegli­cher Erreich­bar­keit, kann das Tages­ge­schäft ausge­blen­det werden. Man konzen­triert sich auf die Arbeit im Team und entwi­ckelt leicht schau­kelnd gemein­sam Maßnah­men, wie man immer besser werden kann.

 

Da nur selbst erle­ben klug macht, folgen hier die Links zum Fahrplan der Alma, zum SharePoint-Team und zu der Materialsammlung aller Scrum-Artefakte. Versucht’s auch mal!